Farb-Falle

Bankomat-Sprenger stehen nach Coup mit leeren Händen da

© Feuerwehr Kohfidisch
Die Raubstopptinte dürfte hochgegangen sein. Der gestohlene Pkw mit ungarischem Kennzeichen der Täter wurde nahe Szombathely entdeckt.
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Kohfidisch. Nach der Sprengung eines Bankomaten im Südburgenland hat am Sonntag immer noch jede Spur von den Tätern oder vom Täter gefehlt. Gefunden wurde allerdings das ungarische Fluchtfahrzeug, und zwar in Ungarn, am Stadtrand von Szombathely, am Rande eines Waldstücks, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland am Sonntag entsprechende Medienberichte.

Im Fahrzeug wurden offenbar auch Spuren von Raubstopptinte entdeckt, die bei der Sprengung von Geldkassetten freigesetzt wird.

Der Bankomat bei einem Supermarkt war in der Nacht auf Samstag in Kohfidisch (Bezirk Oberwart) gesprengt worden. Verletzt wurde niemand, aber es dürften wohl zwei Geldkassetten gestohlen worden sein.

Bei zumindest einer dürfte auch die Raubstopptinte hochgegangen sein, die später im Fluchtwagen entdeckt wurde. Sie macht die Bargeldnoten unbrauchbar. Das Fluchtfahrzeug mit ungarischem Kennzeichen ist offenbar zuvor gestohlen worden, hieß es seitens der Polizei.