Communale

Bauernkriege in OÖ endeten am 17. August vor 400 Jahren

© Land OÖ
27 Kriegsschauplätze arbeiten heuer die Niederlage der Aufständischen auf.
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Anlässlich des 400. Jahrestages des Oberösterreichischen Bauernkriegs wurde im Schloss Gschwendt in Neuhofen an der Krems ein Kranz zum Gedenken an die Opfer niedergelegt. Die Gedenkveranstaltung erinnert an eine der prägendsten Auseinandersetzungen der oberösterreichischen Geschichte.

LH Thomas Stelzer (ÖVP): "400 Jahre später erinnern wir an die Opfer des Bauernkriegs und an ein dunkles Kapitel unserer Landesgeschichte. Geschichte können wir nicht ändern, aber wir können uns mit ihr auseinandersetzen und Erkenntnisse für die Gegenwart übernehmen. Demokratie, Dialog und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind ein Auftrag an uns alle."

Auch Neuhofen an der Krems war ein Schauplatz der Kämpfe. Am 17. August 1626 endeten die Auseinandersetzungen in der Region mit einer Niederlage der Aufständischen. Die dritte Ausgabe der communale oö widmet sich noch bis November an 27 Orten dem Bauernkrieg von 1626. Das Leitmotiv lautet "Mut". Das vielfältige Programm verbindet historische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Theater, zeitgenössische Kunst, Musik, Literatur, Diskussionsveranstaltungen, religiöse Formate und Angebote für Familien eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Geschichte.