"Sonne an Sankt Franz gibt dem Wein den Glanz" – diese traditionelle Bauernregel für den 4. Oktober, den Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, beschreibt den Einfluss des Herbstwetters auf die Weinlese.
Mit dem Glanz ist eine hervorragende Qualität, ein vollmundiger Geschmack und eine schöne Farbe des fertigen Weins gemeint.
Ein sonniger 4. Oktober verspricht den Winzern also laut Bauernregel einen besonders hochwertigen und aromatischen Weinjahrgang.
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So wird das Wetter am 4. Oktober
Morgen, am 4. Oktober, startet das Wetter nach Angaben des Wetterdienstes "GeoSphere Austria" abseits von Frühnebel entlang der westlichen Donau und in manchen inneralpinen Tälern sehr sonnig. Der Frühnebel löst sich im Laufe des Vormittags überall auf. In den Nachmittagsstunden zeigen sich vermehrt hohe Wolken, während im Westen Wolken einer Störung lokal für Regenschauer sorgen können. Bei meist schwachem Wind liegen die Frühtemperaturen zwischen 2 und 12 Grad, lokal auch darunter, und erreichen Höchstwerte von 19 bis 25 Grad.
Moderne Meteorologie statt Sprüchen
Bauernregeln sind vor allem historische Wetterbeobachtungen und keine verlässlichen Vorhersagemethoden. Meteorologische Prognosen reichen selten weiter als zehn Tage in die Zukunft. Selbst bei aussagekräftigeren Regeln wie um den Siebenschläfertag betrachtet man mehrwöchige Zeiträume statt einzelner Tage.