Vorsicht

Bei 30 Grad pausieren! Diese Sportarten sollten Sie bei Hitze meiden

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Bei Temperaturen um die 30 Grad kann Sport schnell zur Belastung für den Körper werden. Diese Sportarten sollten Sie bei großer Hitze lieber vermeiden oder zumindest deutlich anpassen.
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Sobald die Temperaturen Richtung 30 Grad oder sogar darüber klettern, wird Sport schnell zur Herausforderung. Was an milden Frühlingsabenden noch problemlos funktioniert, kann bei großer Hitze den Kreislauf ordentlich belasten. Denn während wir trainieren, produziert der Körper zusätzliche Wärme. Bei hohen Außentemperaturen wird es für ihn immer schwieriger, diese wieder loszuwerden. Die Folge: Der Puls steigt, die Leistungsfähigkeit sinkt und das Risiko für Dehydration, Sonnenstich oder sogar einen Hitzschlag nimmt zu. Deshalb gilt: Nicht jede Sportart eignet sich für heiße Sommertage.

1. Intensives Laufen in der prallen Sonne

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Für viele gehört eine Laufrunde zum Alltag. Bei Temperaturen über 30 Grad sollte man jedoch besonders vorsichtig sein. Vor allem längere Laufeinheiten auf offenen Strecken oder in der Mittagssonne können den Körper stark belasten. Die Eigenwärme kann nicht mehr ausreichend abgegeben werden und der Kreislauf arbeitet auf Hochtouren. Wer auch im Sommer laufen möchte, sollte Tempo und Trainingsdauer deutlich reduzieren und möglichst auf die frühen Morgenstunden oder den Abend ausweichen. Wichtig: Der Körper muss sich erst an hohe Temperaturen gewöhnen. Die Belastung sollte deshalb schrittweise gesteigert werden.

2. Inline-Skaten auf heißem Asphalt

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Inline-Skaten wirkt oft weniger anstrengend als Laufen, kann bei Hitze aber ebenfalls zur Belastungsprobe werden. Der Grund: Die meisten Strecken führen über asphaltierte Wege, die sich im Sommer stark aufheizen. Schatten ist oft Mangelware und die Hitze wird zusätzlich vom Boden reflektiert. Wer dennoch fahren möchte, verschiebt die Runde besser auf den Abend oder sucht schattigere Strecken im Grünen.

3. Leistungsorientierter Radsport

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Viele Radfahrer unterschätzen die Belastung bei hohen Temperaturen. Durch den Fahrtwind fühlt man sich oft angenehm gekühlt. Das Problem: Dadurch wird leicht übersehen, wie viel Flüssigkeit der Körper tatsächlich verliert. Gerade bei schnellen Trainingsfahrten oder längeren Ausfahrten steigen Puls und Körpertemperatur deutlich an. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko für Dehydrierung. Wer bei Hitze aufs Rad steigt, sollte deshalb ausreichend trinken, das Tempo anpassen und die intensivsten Einheiten lieber auf kühlere Tage verschieben.

Auch Krafttraining kann problematisch werden

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Nicht nur Ausdauersport belastet den Körper bei großer Hitze. Auch intensive Krafttrainingseinheiten im Freien oder in schlecht belüfteten Fitnessstudios können den Kreislauf stark fordern. Besonders bei schweren Gewichten oder hochintensiven Intervalltrainings steigt die Belastung zusätzlich. Hier gilt ebenfalls: Intensität reduzieren, ausreichend trinken und auf die Signale des Körpers hören.

Welche Sportarten eignen sich besser?

Ganz auf Bewegung verzichten müssen Sie an heißen Tagen natürlich nicht. Besonders geeignet sind:

  • Schwimmen
  • gemütliche Spaziergänge
  • lockere Radtouren im Schatten
  • Yoga oder Mobility-Training in kühlen Innenräumen
  • leichte Wanderungen in bewaldeten Gebieten

Grundsätzlich gilt: Je heißer es wird, desto wichtiger werden Pausen, ausreichend Flüssigkeit und eine angepasste Trainingsintensität.

Auf den Körper hören

Wer bei Hitze trainiert, sollte Warnsignale ernst nehmen. Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, ungewöhnlich hoher Puls oder starke Erschöpfung können erste Anzeichen einer Überlastung sein. Dann heißt es: Sofort in den Schatten gehen, ausreichend trinken und das Training abbrechen.

Denn bei 30 Grad und mehr geht es nicht darum, persönliche Bestleistungen aufzustellen, sondern gesund durch den Sommer zu kommen.