Vorsicht
Bei diesen Telefonnummern droht eine WhatsApp-Sperre
Auf den meisten Smartphones ist WhatsApp installiert. Neben dem Kommunizieren mit anderen Nutzern bietet der Messenger-Dienst weitere Funktionen an, die die meisten nicht kennen. Per Telefonnummern können interessante Dienste aktiviert werden, wie "Chip.de" berichtet.
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Dabei wird eine spezielle Nummer als neuer Kontakt hinzugefügt. Nutzer können dann via WhatsApp mit Chatbots schreiben. Somit können einige neue Funktionen geholt werden.
Aber Achtung: Die Nutzer sollen genau prüfen, welche Nummer hinzugefügt wird. Dabei kann der WhatsApp-Schutzmechanismus aktiviert werden und das Konto für mehrere Stunden gesperrt werden.
Anti-Betrüger-Nummer
Die Nummer +1 940-616-6302 gehört zu den sicheren Kontakten. Damit erreicht man NordBot vom Sicherheitsanbieter Nord Security. An diese Nummer können Nachrichten, Links und Bilder geschickt werden. Eine KI analysiert diese und ordnet die Inhalte in verschiedene Kategorien ein, etwa "verdächtig" oder "gefährlich". Aber: NordBot liefert nur Antworten auf Englisch.
ChatGPT direkt bei WhatsApp
Seit kurzer Zeit können Nutzer wieder ChatGPT direkt über WhatsApp nutzen. Dafür wird die Nummer +1 800-242-8478 (+1-800-CHATGPT) hinzugefügt. Große Unterschiede gibt es nicht. Es funktioniert wie die ChatGPT-App. Jedoch müssen Nutzer nicht mehr die App verlassen, um die KI zu verwenden.
Nutzer können weitere Dienste hinzufügen. Aber dabei soll man vorsichtig sein und überprüfen, was der Dienst macht und ob dieser noch aktiv ist. WhatsApp reagiert sehr sensibel bei der Nutzung ihrer APIs. Vor allem hier können Nutzer selbst schnell unter Spam-Verdacht geraten.
In der Praxis gibt es zwei Risiken:
- Falsche Kontakte: Nutzer könnten auf Fake-Dienste reinfallen und eine falsche Nummer hinzufügen. Dabei können Daten an unseriöse Anbieter weitergeleitet werden. Wenn dies passiert, sollte die Nummer sofort gelöscht werden.
- Spam-Verdacht: Beim Schreiben mit einer veralteten Telefonnummer könnte WhatsApp es als versuchten Zugriff auf seine API einstufen. Im ersten Schritt wird das WhatsApp-Konto des Privatnutzers eingeschränkt. In der ersten Ausbaustufe wird der Account temporär gesperrt. Einige WhatsApp-Funktionen können dann für ein paar Stunden nicht mehr verwendet werden, etwa neue Kontakte anschreiben. Die Sperre muss man aussitzen, danach läuft WhatsApp wie gewohnt.