Sicherheit

Beschwerden über Drogenszene an Gürtel-Stationen

© ÖVP Wien
Beschwerden über die Sicherheitslage an U-Straßenbahn-Stationen in Margareten und Meidling lassen die ÖVP aufhorchen. Gefordert wird entschlossenes Vorgehen gegen Drogenkriminalität und mehr Schutz für Fahrgäste.
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Die Situation rund um mehrere U-Straßenbahn-Stationen in Margareten und Meidling hat sich nach Ansicht der Volkspartei zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem entwickelt. Beschwerden über offenen Drogenhandel und Suchtgiftkonsum würden zunehmend für Verunsicherung bei Anrainerinnen und Anrainern sowie bei den vielen Menschen, die diese Stationen täglich nutzen sorgen. "Es kann nicht akzeptiert werden, dass sich Fahrgäste auf ihrem Weg zur Arbeit oder Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg unsicher fühlen müssen", so Niklas Zierl, Klubobmann der Volkspartei Meidling. Der öffentliche Verkehr müsse ein Ort sein, an dem sich alle ohne Angst bewegen können.

ÖVP für mehr Überwachung

Auch in Margareten wächst der Unmut. "Die bestehenden Probleme sind seit Langem bekannt. Dennoch fehlt es weiterhin an wirksamen Maßnahmen", erklärt Michael Matzinger, designierter Bezirksparteiobmann der ÖVP Margareten.

Die Volkspartei fordert deshalb eine dauerhafte Aufsicht in den betroffenen Stationen sowie Videoüberwachung. Auch Stadt , Wiener Linien und Polizei sollen enger zusammenarbeiten, um den Drogenhandel einzudämmen und für mehr Sicherheit zu sorgen.

Die beiden Bezirksparteien sehen nun die Verantwortlichen am Zug. Die Probleme müssten rasch angegangen werden, damit sich Fahrgäste an den Stationen wieder sicher fühlen können. "Die Menschen erwarten sich zurecht, dass die Verantwortlichen ihre Aufgaben ernst nehmen", betonen Zierl und Matzinger.