Zukunftsprojekt

Bildungscampus Nordwestbahnhof: Spatenstich erfolgt

© Biege Klammer Zeleny + Kronaus-M
Bis 2028 entsteht am ehemaligen Nordwestbahnhof ein neuer Bildungscampus für bis zu 1.600 Kinder.
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Auf dem Areal in Brigittenau, wo einst der Nordwestbahnhof stand, wird bis 2028 ein neuer Bildungscampus in Betrieb gehen. Der feierliche Spatenstich dazu erfolgte am heutigen Freitag.

Von Kindergarten, Ganztagsschule bis zur Musikschule – die neue Bildungseinrichtung wird rund 1.600 Kindern und Jugendlichen Platz bieten. Dafür werden ein 12-gruppiger Kindergarten, eine Volks- und Mittelschule mit insgesamt 33 Klassen sowie 8 sonderpädagogische Bildungsräume gebaut. Vorgesehen sind auch eine Musikschule sowie zahlreiche Kreativ- und Therapieräume.

„Am Nordwestbahnhof entsteht Bildung von Anfang an. Rund 1.600 Kinder und Jugendliche finden hier einen Ort zum Lernen, Spielen und Zusammenwachsen. Mit dem Campus-plus-Modell lernen die Altersgruppen miteinander statt nur nebeneinander. Ich freue mich besonders, dass ein neuer Stadtteil von Beginn an die Bildungsinfrastruktur bekommt, die er braucht", so Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling.

14.000 Quadratmeter Nutzfläche

Insgesamt werden rund 14.000 Quadratmeter an Nutzfläche zur Verfügung stehen. Der geplante Bildungscampus wird im Rahmen des Bildungseinrichtungen-Neubauprogramms (BIENE), welches das derzeit ambitionierteste Hochbauprogramm der Stadt Wien ist, realisiert. Umgesetzt wird das Projekt nach dem Modell "Campus plus": Kindergartengruppen und Schulklassen kommen in "Bildungsbereichen", sogenannten BIBER, zusammen, vernetzen sich und verbringen den Tag gemeinsam.

"Gemeinsam mit der Stadt Wien entwickeln die ÖBB am Nordwestbahnhof eines der bedeutendsten innerstädtischen Stadtquartiere der Hauptstadt. Damit zeigen wir einmal mehr, welche zentrale Rolle wir als Gestalterin moderner Stadtteile in Wien einnehmen. Auf diesem Areal entsteht Schritt für Schritt ein lebendiges Quartier für tausende Menschen. Mit dem Bildungscampus setzen wir den ersten Baustein – und beginnen bewusst dort, wo Zukunft entsteht: bei Bildung, Begegnung und jungen Menschen. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Wien für die langjährige und gute Zusammenarbeit, die diese Entwicklung ermöglicht", so Silvia Angelo, Vorständin ÖBB-Infrastruktur AG.