Dialog

BILLA holt Kunden bei Preisfragen an den Tisch

© Billa AG/Robert Harson
16 Kunden aus ganz Österreich diskutieren ein Jahr lang mit BILLA über ihre Einkaufserfahrungen. Zum Auftakt standen Preise, Aktionen und Rabatte im Mittelpunkt.
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BILLA startet ein neues Dialogformat und bittet Kund direkt an den Tisch. Beim ersten "BILLA Kund:innengespräch" am 28. August in Wiener Neudorf diskutierten 16 ausgewählte Teilnehmer mit dem Vorstand und Expert des Handelsunternehmens über Preisgestaltung, Aktionen und Rabatte. Ausgangspunkt für das neue Dialogformat war ein Bewerbungsaufruf im Juli, auf den rund 900 Kunden reagierten. Daraus wurde eine Gruppe zusammengestellt, die ein möglichst breites Spektrum an Lebenssituationen und Einkaufserfahrungen abbilden soll.

Sechzehn Perspektiven auf den Einkauf

Die Mitglieder des Boards sind zwischen Anfang 20 und Mitte 60 Jahre alt und kommen aus ganz Österreich. Singles sind ebenso vertreten wie Paare, Familien mit Kindern und Mehrgenerationenhaushalte. Frauen und Männer bilden jeweils die Hälfte der Gruppe. Auch beruflich bringt das "BILLA Kund:innengespräch" unterschiedliche Perspektiven zusammen: Von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion über Gesundheit, Technik und IT bis hin zu Bildung und öffentlichem Dienst reicht das Spektrum.
Ein Jahr lang sollen die 16 Teilnehmer ihre Erfahrungen und Ideen in regelmäßigen Treffen einbringen. Alle zwei Monate kommen sie dazu mit dem BILLA Vorstand, Fachleuten und ausgewählten Abteilungen des Unternehmens zusammen. Ergänzend sind digitale Befragungen geplant.

Preise und Aktionen zum Auftakt

Bei der ersten Sitzung stand die Preisgestaltung im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem die Verständlichkeit von Aktionen, Rabattsysteme und die Preisauszeichnung im Regal. Aus Sicht der Teilnehmer gibt es bei Aktionen und Rabatten unterschiedliche Bedürfnisse. Mehrfach wurden eine einfachere Aktionslogik und leichter nachvollziehbare Preisvorteile genannt. Auch verlässliche digitale Möglichkeiten zum Einlösen von Rabatten wurden thematisiert. Positiv bewerteten Mitglieder des Boards hingegen Preisreduktionen bei Produkten, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern. Deutlich wurde auch, wie unterschiedlich Menschen ihren Einkauf planen: Während einige gezielt Preise vergleichen und größere Einkäufe vorbereiten, kaufen andere spontan und orientieren sich stärker an Qualität, Frische oder Herkunft.

Rückmeldungen sollen in Entscheidungen einfließen

Das Handelsunternehmen sieht in dem neuen Format eine Möglichkeit, Kund stärker in interne Überlegungen einzubeziehen. Vorstandsvorsitzender Erich Szuchy betonte, dass der direkte Austausch helfen solle, unterschiedliche Sichtweisen besser zu verstehen – insbesondere bei Fragen rund um Aktionen und Preisgestaltung und betont: „Mit dem BILLA Kund:innengespräch schaffen wir einen direkten Austausch mit Menschen, die unsere Märkte aus ihrem Alltag kennen. Schon das erste Treffen hat gezeigt, wie wertvoll es ist, unterschiedliche Perspektiven an einen Tisch zu bringen, offen zuzuhören und gemeinsam strukturiert über konkrete Themen zu sprechen." Entscheidend sei dabei, dass Preise und Aktionen für Kunden bereits vor dem Gang zur Kassa verständlich seien. Die Ergebnisse des ersten Treffens sollen laut BILLA in die weiteren Überlegungen der Geschäftsführung einfließen. Das Kund trifft sich nun regelmäßig über einen Zeitraum von einem Jahr. Das nächste Gespräch ist für den 30. Oktober 2026 geplant.