Flug-Chaos
Bombendrohungen gegen gleich vier Passagierflüge
Die Maschinen waren auf dem Weg nach Polen, Spanien und Bulgarien. Mehrere Flughäfen reagierten mit Sicherheitsmaßnahmen, in Warschau wurde der Flugbetrieb an beiden Flughäfen zeitweise unterbrochen. Sprengstoff wurde bei den bisherigen Untersuchungen nicht gefunden.
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Zwei der betroffenen Flugzeuge waren aus Kopenhagen und London gestartet und sollten in Warschau landen. Eine der Maschinen musste aufgrund der Drohung umgeleitet werden. Die Behörden reagierten mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen: Sowohl der Warschauer Chopin-Flughafen als auch der Flughafen Modlin wurden zwischenzeitlich geschlossen. Die Flugzeuge wurden nach ihrer Ankunft beziehungsweise Umleitung genau untersucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte bislang keine explosiven Gegenstände.
Eine weitere Maschine war von Manchester in Richtung der spanischen Stadt Murcia unterwegs. Auch dort gab es nach der Bombendrohung Sicherheitsüberprüfungen. Gefährliche Gegenstände wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht entdeckt.
Der vierte Fall betraf ein Flugzeug aus Israel, das in der bulgarischen Hauptstadt Sofia landete. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters soll die Bombendrohung in diesem Fall per E-Mail eingegangen sein.
Zusammenhang der Drohungen noch unklar
Wer hinter den Drohungen steckt und ob die vier Fälle miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen. Bislang gibt es keine bestätigten Hinweise auf einen gemeinsamen Hintergrund.
Ob die Drohungen tatsächlich konkrete Gefahren ankündigten oder gezielt für Verunsicherung und Störungen im Flugverkehr sorgen sollten, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen.