150 Feuerwehrker
"Brand aus!" in Kematen
Die Feuerwehr kämpfte mit Atemschutz und mehreren Hubsteigern gegen die Flammen. Insgesamt standen 150 Helfer von zwölf umliegenden Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen im Dauereinsatz.
24 Wohnungen evakuiert – dramatische Rettungsaktion
Wegen der starken Rauchentwicklung mussten 24 Wohnungen evakuiert werden. Die Bilder zeigen erschütternde Schäden am Dachstuhl und am gesamten Gebäude. Einsatzkräfte brachten rund 60 Bewohner in Sicherheit, eine Person kam ins Krankenhaus. Sogar mehrere Tiere retten die Atemschutztrupps aus den Flammen. Das Rote Kreuz war mit 17 Mitarbeitern und einem Kriseninterventionsteam vor Ort.
Betroffene notversorgt – Gemeinde organisiert Ersatzquartiere
Rund 40 Betroffene werden zunächst in der Rot-Kreuz-Dienststelle erstversorgt und später in die örtliche Festhalle umquartiert. Mittlerweile finden alle Unterkunft bei Verwandten oder Freunden, auch die Gemeinde hat bereits Ersatzquartiere organisiert.
Löscharbeiten bis in den Morgen – Bundesstraße gesperrt
Bis in den Morgenstunden bleiben die Feuerwehren im Einsatz und durchsuchen die Wohnungen. Zusätzlich sichern sie das Gebäude gegen drohende Unwetter, um weitere Schäden zu verhindern, informiert das Bezirksfeuerwehrkommando vor Ort. Die Bundesstraße bleibt bis in die Nacht gesperrt.
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Nachtarbeit unter Hochdruck: Dachstuhl abgerissen
In der Nacht reißen Langarmbagger den Dachstuhl ab, Glutnester werden in Containern abgelöscht. Die Arbeiten dauern bis etwa 5 Uhr früh. Besonders die Hitze fordert den Atemschutztrupps enormen Kräfteeinsatz ab.
Fazit: Ein dramatischer Großeinsatz mit glimpflichem Ausgang für die Bewohner von Kematen – dank des unermüdlichen Einsatzes von 150 Feuerwehrleuten bleibt es "nur" bei Sachschaden.
Zigarettenreste verursachten Brand in Wohnhausanlage im Mostviertel
Nachglühende Tabakreste sollen einen Brand in einer Wohnhausanlage am Donnerstag in Kematen an der Ybbs (Bezirk Amstetten) ausgelöst haben. "Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" werde angenommen, dass eine Zigarette in einem Blumentopf auf einem Balkon nicht vollständig ausgedämpft worden sei, sagte Polizeisprecher Stefan Loidl auf Anfrage. Das Haus in der Mostviertler Gemeinde wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden dürfte im siebenstelligen Bereich liegen.