Niederösterreich
"Brand aus" nach Großbrand im Föhrenwald
Nach Angaben des Bezirkskommandos wurden keine Glutnester mehr gefunden und der Niederschlag der vergangenen Tage sei ausgiebig gewesen. Der Brand war vor einer Woche ausgebrochen, über 830 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Bewohner mehrerer Siedlungen wurden vorübergehend evakuiert. Rund 64 Hektar waren betroffen.
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Zuvor war am 5. August im Föhrenwald ein Brand ausgebrochen, rund 550 Feuerwehrmitglieder standen bei den Löscharbeiten im Einsatz. Die Flammen dehnten sich auf eine Fläche von über 100 Hektar aus. Am 9. August wurde "Brand aus" gegeben. Fünf Tage später brach erneut ein Feuer aus, das sich in Richtung von Wohnhäusern in der Katastralgemeinde Neusiedl am Steinfeld ausdehnte. Die Gebäude konnten geschützt und der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Unterstützt wurden die Helfer jeweils von Hubschraubern. In den Folgetagen wurden Glutnester aufgespürt und abgelöscht.
Bei beiden Bränden gelten Munitionsreste einer früheren Fabrik als Auslöser. Tritt Phosphor mit Luftsauerstoff in Kontakt, kommt es zu einer chemischen Reaktion und zur Selbstentzündung, erläuterte die Polizei zur Ursachenermittlung.