Großeinsatz

Explosion in Pyro-Firma: Mitarbeiter (45) im AKH

Dichte schwarze Rauchwolke steigt bei einem Großbrand in Winzendorf in den Himmel auf.
© Bfkdo Wiener Neustadt
Nach der Explosion in einem Pyrotechnik-Unternehmen in Winzendorf-Muthmannsdorf mit einem Schwerverletzten ist die Ursachenermittlung angelaufen.
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NÖ. Die Erhebungen werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich und dem Bundeskriminalamt geführt. Bei dem am Donnerstag verletzten Mitarbeiter handelt es sich laut Polizeisprecher Johann Baumschlager um einen 45-Jährigen aus dem Bezirk Wiener Neustadt. Der Mann wurde ins Wiener AKH geflogen.

Noch am Donnerstagabend haben sich Bedienstete des Innenministeriums sowie Spezialisten des Einsatzkommandos Cobra ins Innere des betroffenen Gebäudes begeben. Sie stellten dort laut Baumschlager sicher, "dass es keine Gefährdung für die Ursachenermittlung gibt".

100 Mitglieder von 13 Feuerwehren und 28 Fahrzeuge wurden aufgeboten
100 Mitglieder von 13 Feuerwehren und 28 Fahrzeuge wurden aufgeboten © Thomas Lenger, MOnatsrevue

Zur Werkshalle ausgerückt waren Donnerstagmittag mehr als 100 Mitglieder von 13 Feuerwehren, 28 Fahrzeuge wurden aufgeboten. Relativ rasch wurden die Flammen im Innen- und Außenangriff unter Kontrolle gebracht. Kurz vor 16.00 Uhr hieß es "Brand aus".

Die Explosion ereignete sich bei der Firma Astotec Pyrotechnic Solutions. Das Unternehmen wurde evakuiert, sämtliche Mitarbeiter wurden in Sicherheit gebracht. Die Personen sammelten sich in einer Schule in Winzendorf, wo auch ein Kriseninterventionsteam zur Verfügung stand. Die Höhe des Schadens war vorerst unbekannt. "Unsere Gedanken sind bei unserem Mitarbeiter", hieß es am Donnerstag unter anderem seitens des Unternehmens. Weitere Fragen wurden am Freitag von der Firma vorerst nicht beantwortet.

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