170 Florianis im Einsatz

Brand-Inferno in Sägewerk forderte Feuerwehr

© Bfkdo Mistelbach
Durch den Großeinsatz im Mistelbacher Sägewerk konnte eine noch schlimmere Katastrophe, nämlich ein Übergreifen auf ein Fernwärmekraftwerk, verhindert werden.
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NÖ. In der Nacht zum Donnerstag wurden die Feuerwehren zu einem Brand im Bezirk Mistelbach zu einem Großbrand in einem Sägewerk in Mistelbach alarmiert, das aus bisher noch ungeklärter Ursache um 23:41 Uhr ausgebrochen war. Dabei wurde die Halle, in der Holzschnitzel gelagert wurden, durch das Feuer schwer beschädigt und ist letztlich trotz aller Bemühungen der Florianis zum Großteil eingestürzt.

Mit Drohne Übersicht verschafft

Durch die enorme Hitzeentwicklung und den intensiven Funkenflug bestand akute Gefahr für das unmittelbar angrenzende Fernwärmekraftwerk. Den eingesetzten Feuerwehren gelang es jedoch durch gezielte Löschmaßnahmen, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Anlage erfolgreich zu verhindern.

Insgesamt standen 170 Feuerwehrmitglieder von neun Feuerwehren beziehungsweise Feuerwachen mit 39 Fahrzeugen im Einsatz. Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden. Zur Unterstützung der Einsatzleitung kam auch eine Drohne zum Einsatz. Die Luftaufnahmen ermöglichten eine bessere Lagebeurteilung und unterstützten die Koordination der Löschmaßnahmen.

Danach waren die Florianis aus der gesamten Region weiterhin mit Sicherungsarbeiten, dem Ablöschen von Glutnestern sowie dem Ausräumen der betroffenen Hallenteile beschäftigt.  Gefahr für Menschenleben bestand zum Glück keine. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Exekutive hat die weiteren Untersuchungen aufgenommen.