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Bremen-Knall um Alexander Schlager

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Nach seinem Wechsel zu Werder Bremen kommt Alexander Schlager überraschend früh zum Einsatz.
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Stammkeeper Karl Hein fällt wegen muskulärer Beschwerden für den Pflichtspielauftakt aus. Damit bekommt der österreichische Nationaltorhüter Alexander Schlager seine Chance und wird am Samstag gegen den Oberligisten Lüneburger SK zwischen den Pfosten stehen.

Wie der "Weser-Kurier" berichtet, war dieser Einsatz ursprünglich nicht vorgesehen. Trainer Daniel Thioune hatte fest mit Hein als Nummer eins gerechnet. "So ehrlich will ich sein: Ich hätte erst einmal ausgeschlossen, dass Alex im Pokal im Tor steht. Der Plan war, dass Karl spielt", erklärte der Coach.

Nun stellt sich die Frage, ob Schlager möglicherweise dauerhaft die Rolle des Pokaltorhüters übernehmen könnte. Thioune wollte sich darauf allerdings noch nicht festlegen. "Wenn man zwei Torhüter von dieser Qualität hat, dann muss man sich Gedanken machen", sagte der Trainer laut "Weser-Kurier".

Hein bleibt die Nummer eins

An der grundsätzlichen Hierarchie bei Werder soll sich durch die Verletzung nichts ändern. Thioune machte deutlich, dass Hein weiterhin sein klares Vertrauen genießt. "Es gibt ein klares Commitment zu Karl Hein", betonte der Trainer.

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Eine Entscheidung über die weitere Rollenverteilung soll erst in den kommenden Wochen fallen. "Wir werden jetzt die Entwicklungen der nächsten Wochen abwarten und die Position in der kommenden Runde neu bewerten", sagte Thioune.

Damit ist auch ein Szenario möglich, bei dem Schlager im Pokal weiter zum Einsatz kommt, während Hein in der Bundesliga wieder ins Tor zurückkehrt. "Ich will nicht ausschließen, dass Karl am ersten Spieltag im Tor steht und Alex dann im Pokal der Torhüter sein kann", so Thioune.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Hein rechtzeitig vollständig fit wird. Für den Bundesliga-Auftakt bei Freiburg am 30. August hat der Trainer bereits eine klare Ansage gemacht: "Sollte Karl nächste Woche das Training vollumfänglich absolvieren und keine Beschwerden haben, wird er in Freiburg im Tor stehen."

Für Schlager bleibt damit zunächst die Pokalpartie seine große Chance. Ob daraus mehr wird, könnte sich bereits in den kommenden Wochen entscheiden.