WM-Knall

Brisant: Weißes Haus tippt Weltmeister

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Kurz vor den entscheidenden Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich ausgerechnet Donald Trumps WM-Beauftragter auf einen Favoriten festgelegt.
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Andrew Giuliani, Leiter der vom Weißen Haus eingerichteten WM-Taskforce, glaubt an den großen Triumph Englands – und verbindet seinen Tipp mit der Geschichte der USA.

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"Großartige Geschichte"

"Es wäre eine großartige Geschichte, wenn die Engländer während unserer Jubiläumsfeierlichkeiten nach Amerika kommen und den Titel holen", sagte Giuliani der Daily Mail. Hintergrund ist das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten, das 2026 gefeiert wird. Zudem verwies er auf die lange Durststrecke der Engländer: "England hat 60 Jahre Schmerz hinter sich. Ich glaube, sie können es schaffen."

England wartet seit dem legendären WM-Sieg 1966 auf einen weiteren Titel. Damals besiegten die "Three Lions" Deutschland im Finale von Wembley nach Verlängerung mit 3:2. Seither scheiterte die Nationalmannschaft trotz zahlreicher hochkarätiger Generationen immer wieder knapp.

Eine besondere Verbindung zwischen Trump und England gibt es auch über Kapitän Harry Kane. Der Stürmer, der inzwischen als einer der erfolgreichsten Torjäger Europas gilt, berichtete vor rund eineinhalb Jahren, gemeinsam mit Trump Golf gespielt zu haben. Die Einladung des damaligen US-Präsidenten bezeichnete Kane als "surreal". Giuliani erklärte zudem, Trump verfolge die Leistungen des englischen Nationalspielers "sehr genau".

Fall Balogun

Für Diskussionen sorgte das Weiße Haus bei dieser WM allerdings nicht nur mit Prognosen. International heftige Kritik löste Trumps Kontakt zu FIFA-Präsident Gianni Infantino nach der Roten Karte für US-Stürmer Folarin Balogun aus. Nachdem Trump bei Infantino interveniert hatte, wurde die Sperre des Angreifers noch vor dem Achtelfinale gegen Belgien zur Bewährung ausgesetzt – ein Vorgang, den viele Beobachter als beispiellose politische Einflussnahme auf den Fußball werteten.

Giuliani verteidigte das Vorgehen und bezeichnete die VAR-Entscheidung, die zum Platzverweis geführt hatte, als "äußerst, äußerst verdächtig". Nun richtet sich der Fokus wieder auf das Sportliche – und darauf, ob sich seine Vorhersage erfüllt und England tatsächlich den ersten WM-Titel seit sechs Jahrzehnten holt.