Manfred Schmid bekommt es in seiner neuen Funktion als WAC-Coach am bevorstehenden Bundesliga-Spieltag (Sonntag, 14:30 Uhr/live Sky Sport Austria & Sport24-Liveticker) auswärts gleich mit seinem bisher letzten Arbeitgeber zu tun. Der Wiener verließ den TSV Hartberg erst nach dem Ende der vergangenen Saison. Trotz der brisanten Konstellation blickt der Trainer ohne Groll auf die Rückkehr in die Steiermark: "Dieses Spiel ist für mich speziell, hat aber nichts mit den Spielern zu tun. Ich bin in Hartberg toll verabschiedet worden und nicht im Bösen gegangen. Ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen."
Auch interessant
WAC-Misere erfordert Fingerspitzengefühl
Der frühere Austria-Coach versuchte in der kurzen Zeit seit seinem Amtsantritt vor allem zu ergründen, warum die Wolfsberger mit zuletzt fünf Niederlagen en suite auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt sind. "Man merkt, dass einige verunsichert sind. Ich sehe aber auch, dass einige Unterschiedsspieler da sind", analysierte der WAC-Betreuer. Eine komplett neue Taktik oder eine vollkommen umgewürfelte Startformation wird es bei den Kärntnern vorerst jedoch nicht zu sehen geben. Schmid kündigte an, an einigen Stellschrauben zu drehen, ohne alles über den Haufen zu werfen.
Schopp warnt vor Kärntner Qualität
Auf der Gegenseite mahnt Hartberg-Trainer Markus Schopp zur absoluten Wachsamkeit und lässt sich vom Absturz der Wolfsberger keineswegs blenden. "Wir wissen, dass wir auf einen Gegner treffen, der in der Tabelle nicht dort steht, wo er eigentlich aufgrund seiner Qualität stehen müsste. Wir lassen uns nicht täuschen und wissen, dass wir ein richtig gutes Spiel abliefern müssen", warnte der Steirer vor dem Duell. Hartberg strebt gegen das Tabellenschlusslicht wichtige Punkte für das gesicherte Mittelfeld an.