Wahl in Linz

Bürgermeister-Kandidatin mit Wunsch zum 50-iger

© Privat
"Gemeinsam mit den Menschen möchte ich mit voller Kraft für eine gute Zukunft arbeiten, eine Zukunft, in die sich die Menschen wieder verlieben können", so Schobesberger.
Zur Vollversion des Artikels

Mitte April wurden die ersten Weichen für die Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahl 2027 gestellt und Stadträtin Eva Schobesberger mit 100 Prozent zur grünen Spitzenkandidatin gewählt. "Gemeinsam mit den Menschen möchte ich mit voller Kraft für eine gute Zukunft arbeiten, eine Zukunft, in die sich die Menschen wieder verlieben können", so Schobesberger, die am Freitag ihren 50. Geburtstag gefeiert hat. Seit 2009 sitzt die Juristin im Linzer Stadtsenat – sie ist damit das dort längstdienende Mitglied. Mit 16,4 Prozent holte die Katzenliebhaberin 2021 das beste Ergebnis, das die Grünen in Linz je hatten und verpasste nur knapp die Stichwahl. "Ich möchte es schaffen, dass sich alle Linzerinnen und Linzer so mit ihrer Stadt verbunden fühlen, dass sie sich einbringen. Ich möchte eine Stadt, auf die wir gemeinsam achten und in der wir gegenseitig aufeinander schauen. Für Frauen, Klimagerechtigkeit, Bildung und sozialen Zusammenhalt", so Schobesberger.

Westring ist ein großer Fehler

Den Westring hält sie nach wie vor für einen großen Fehler und die Digitaluni IT:U will sie in der PostCity am Bahnhof sehen.
An der Messstation an der Otto-Glöckel-Schule wurden heuer 28 Tropennächte gemessen. Das sei ein Stadtteil mit kleinen Einkommen, sieht sie Klimaschutz "auch als eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, weil das sind die, die in eher kleinen Wohnungen sitzen" und nicht jene, "die sich am Wochenende in ihre SUVs setzen und an den Attersee oder ins Mühlviertel fahren". Ein Weg zur Steigerung der Lebensqualität und zur Kühlung der Stadt ist das "1.000 Bäume Programm" in ihrer Zuständigkeit.