Mobbing
Burkard packt über Eklat bei "Let's Dance" aus
Vor elf Jahren wagte Katja Burkard den Schritt auf das Tanzparkett der beliebten RTL-Show und tanzte sich in der achten Staffel bis auf den siebten Platz vor. Im Podcast-Format "Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl" blickt die bekannte "Punkt 12"-Moderatorin nun auf diese intensive Zeit zurück. Mit einem Schmunzeln kommentierte sie ihre damalige Platzierung: "Immerhin, hätte ich nie gedacht." Doch abseits des sportlichen Erfolgs war die kräftezehrende Trainingsphase von einem einschneidenden Moment geprägt, der ihr bis heute lebhaft im Gedächtnis geblieben ist.
Ohne Umschweife gab die TV-Moderatorin gegenüber dem österreichischen Schauspielstar zu Protokoll: "Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass ich alt bin." Als älteste Teilnehmerin des damaligen Kandidatenfeldes stieß sie während der anstrengenden Proben regelmäßig an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Während die jüngeren Prominenten die komplexen Choreografien mühelos innerhalb von nur zwei Tagen verinnerlichten, tat sich Burkard beim Einstudieren der Schritte ungemein schwer, was ihr Selbstvertrauen auf eine harte Probe stellte.
Auch interessant
Respektloser Spruch von Tanzprofi Paul Lorenz
Die Verzweiflung im Trainingssaal führte schließlich zu einer Konfrontation mit ihrem damaligen Tanzpartner Paul Lorenz. Katja Burkard schilderte die Situation im Gespräch schonungslos: "Ich war da wirklich wie die Idiotin. Ich konnte mir diese Schritte nicht merken und dann habe ich irgendwann meinen Profitänzer gefragt und habe gesagt: 'Woran liegt das denn?' (...) Und dann hat der auch damals zu mir gesagt: 'Ja, du bist schon älter, die Jüngeren kapieren das schneller'."
Statt damals einen großen Eklat heraufzubeschwören, reagierte die Journalistin mit bemerkenswerter Gelassenheit, wenngleich die Worte einen schmerzhaften Stich hinterließen. Ihre unmittelbare Antwort fiel dementsprechend pragmatisch aus: "Ja, danke dafür, aber wahrscheinlich hast du recht." Ihr Gesprächspartner Hans Sigl, der selbst erst kürzlich öffentlich über Mobbing-Erfahrungen sprach, zeigte sich im Podcast von dieser Schilderung zutiefst schockiert. Der beliebte Seriendarsteller empörte sich über das respektlose Verhalten des Profitänzers: "Das ist ja eine Frechheit. So etwas sagt man einer Katja Burkard nicht."
Versuchte Abwerbung für das RTL-Tanzparkett
Trotz dieser unschönen Episode zieht Burkard ein durchwegs versöhnliches Resümee über ihr Abenteuer auf dem Kölner Tanzparkett. Die Erfahrung habe sie nachhaltig geprägt und innerlich bereichert. Sie schwärmte in höchsten Tönen von den Nachwirkungen der Sendung: "Das war eine so tiefgreifende Erfahrung, was das Tanzen mit einem macht." Aus diesem Grund versuchte sie sogleich, ihren Podcast-Kollegen von einer eigenen Teilnahme zu überzeugen: "Hans, du musst da auch mitmachen."
Der österreichische Kultschauspieler, der seit 2008 als Martin Gruber in der populären ZDF-Serie "Der Bergdoktor" ein Millionenpublikum begeistert, wiegelte die gut gemeinte Einladung jedoch postwendend ab. Mit dem knappen Verweis auf seine zeitliche Auslastung entgegnete er sofort: "Da habe ich so leider gar keine Zeit." Eine Kollision mit den aufwendigen Dreharbeiten am Wilden Kaiser mache ein Engagement unmöglich. Burkard, die unlängst ihre geplante Comedy-Tournee absagte, ließ diese Ausflucht allerdings nicht ohne Weiteres gelten und konterte charmant: "Das sind drei Monate, die musst du dir freischaufeln. Man könnte ja auch davon ausgehen, man gewinnt das."