Abrechnung

Bushido-Frau teilt gegen Rapper aus

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Anna-Maria Ferchichi sorgt in der Rap-Szene für Wirbel: Bushidos Ehefrau schießt im Podcast scharf gegen Capital Bra und Haftbefehl und kritisiert den öffentlichen Umgang mit Drogensucht.
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In der Rap-Community sorgt eine klare Ansage von Anna-Maria Ferchichi derzeit für erhebliche Diskussionen. Die 44-jährige Ehefrau von Bushido greift bekannte Deutschrap-Größen wie Capital Bra und Haftbefehl verbal scharf an. Im Zentrum ihrer Kritik steht die Art und Weise, wie manche Musiker ihre Drogenabhängigkeit in der Öffentlichkeit darstellen. Während Rap-Stars für das Thematisieren ihrer Sucht gefeiert würden, reagiert Anna-Maria unverständig auf diesen Trend. Besonders Ausdrücke wie "Ich bin krank" oder "Du bist drogenabhängig" sowie das Verhalten bestimmter Partnerinnen bringen sie laut eigener Aussage "auf die Palme". Besondere Kritik richtet sie an Mütter und Partnerinnen, die an der Seite suchtkranker Männer verharren: "Alter, bist du bescheuert? Du musst deine Kinder schützen, du hast einen Süchtigen zu Hause. Als Mutter musst du deine Kinder schützen vor einem suchtkranken Partner – egal ob Alkohol oder Drogen."

Kritik an der öffentlichen Darstellung

Für Anna-Maria Ferchichi ist das Thema nicht neu, da sich Bushido in den vergangenen Jahren selbst mit seinen Fehlern auseinandergesetzt hat. Laut ihren Worten legte er damals in einer Amazon-Dokumentation einen echten "Seelenstriptease" hin, wofür er jedoch verspottet worden sei. Heute beobachtet sie das Verhalten anderer Rapper mit Unmut. Aufreger wie die Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" aus dem Jahr 2025 oder Aktionen von Capital Bra stechen dabei hervor. Bushido spielte im gemeinsamen Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" direkt auf ein Video von Capital Bra im Krankenwagen aus dem April an: "TikTok-Videos im Krankenwagen und so. Zweierlei Maß. Wasser predigen und Wein trinken."

Deutliche Worte im gemeinsamen Podcast

Auch persönlich zog Anna-Maria im Podcast Bilanz zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit und stellte klar: "Alle, die mich glorifiziert haben für all die starken Jahre, die ich an deiner Seite war – weißt du, wie schlecht ich mich immer gefühlt habe? Das ist nicht, worauf man stolz sein kann." Sie ergänzte direkt an ihren Ehemann gerichtet: "Ich sag dir eine Sache: Wärst du ein Junkie gewesen, ich wär heute nicht mehr an deiner Seite." Bushido pflichtete ihr bei und betonte, dass eine Aufarbeitung auch echte Verhaltensänderungen nach sich ziehen müsse: "Sich mit seiner schweren Zeit zu beschäftigen – durch eine Doku oder Therapie – sollte eigentlich dazu führen, dass man sein Verhalten ändert. Dass man bei Stress eben nicht sagt: Jetzt ziehe ich eine Nase."

Vorwurf der Kopiermode in Rap-Szene

Zum Abschluss warfen beide den Kritikern eine deutliche Doppelmoral vor. Zudem hinterfragte Anna-Maria die ungleiche Beurteilung in der Öffentlichkeit: "Sie haben ja so viel verurteilt, was wir machen. Aber über deine Drogensucht, deine Junkie-Exzesse – das ist jetzt okay?" Jahrelang sei Bushido für seine Schritte verurteilt worden, ehe viele Rapper denselben Weg einschlugen. Anna-Maria brachte ihren Ärger abschließend auf den Punkt: "Ich find’s halt krass, wie viele dich verurteilt haben. Und alle ziehen nach. Doku, Podcast, Frauen machen Instagram, alle werden Influencer. Wie weit die ihr Maul aufgerissen haben! Am Ende stehen sie alle wieder hinter dir und machen genau das Gleiche." Damit endet die Schilderung der beiden im Podcast ohne weitere Stellungnahmen der angesprochenen Künstler.