Geregelt

Bushido-Hammer: Millionen-Erbe schon verteilt!

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Der Musiker Bushido und seine Ehefrau Anna-Maria Ferchichi haben das Erbe für ihre acht Kinder bereits jetzt vollständig aufgeteilt und vertraglich geregelt. In ihrem gemeinsamen Podcast sprechen sie offen über ihre Beweggründe und die große Angst vor einem späteren Familienstreit um das Geld.
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Das Ehepaar hat sich über die Jahre hinweg ein beachtliches Millionenvermögen aufgebaut. Ihre acht gemeinsamen Kinder – sieben davon stammen aus ihrer Ehe, ein Sohn aus einer früheren Beziehung von Anna-Maria – wachsen in großem Wohlstand auf. Doch genau dieser privilegierte Lebensstil bereitet Bushido und seiner Gattin auch zunehmend Sorgen. Vor allem die Frage, was mit dem Nachwuchs und dessen Zukunft passiert, wenn die Eltern eines Tages nicht mehr da sein sollten, beschäftigt das Paar immer wieder aufs Neue.

Um für alle Eventualitäten vorzusorgen und ein harmonisches Familienleben auch über den eigenen Tod hinaus zu sichern, haben die beiden nun einen radikalen Schritt gesetzt. Das gesamte Erbe wurde bereits zu Lebzeiten komplett aufgeteilt und festgeschrieben. Für Anna-Maria ist die Vorstellung, dass ihre Kinder sich nach ihrem Ableben um das Erbe streiten könnten, ein unerträgliches Szenario. Sie bezeichnet einen potenziellen Erbstreit unter den Geschwistern sogar als ihren absoluten Albtraum, den es unter allen Umständen zu verhindern gilt.

Harte Kontraste zur eigenen Kindheit

In ihrem Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" blicken die beiden auch auf ihre eigene Vergangenheit zurück. Ihr heutiger Wohlstand steht in extremem Kontrast zu dem, was sie selbst von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen haben. Während Anna-Marias Eltern ihr kein Vermögen hinterlassen werden, war die Situation bei dem bekannten Rapper noch deutlich schwieriger. Seine Eltern hinterließen ihm nach eigenen Angaben keine Werte, sondern einen Berg von Schulden.

Diese persönlichen Erfahrungen prägen die Erziehungsmethoden des Paares bis heute. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Vermögen nicht nur eisern zusammenzuhalten, sondern es im Sinne ihrer Kinder stetig zu vermehren. Daraus erwächst für beide ein starkes, fast schon übermächtiges Verantwortungsgefühl gegenüber der nächsten Generation. Sie wollen ihren Kindern die finanzielle Sicherheit bieten, die sie selbst in ihrer Jugend schmerzlich vermisst haben.

Großzügige Wünsche und die Pläne für eine frühe Auszahlung

Trotz aller Sparsamkeit und dem Wunsch, das Vermögen zu vermehren, zeigen sich die Ferchichis im Alltag äußerst großzügig, wenn es um die Wünsche ihrer Kinder geht. Im Podcast gibt Bushido offen zu, dass er und seine Ehefrau dem Nachwuchs gerne auch größere Träume erfüllen. Wenn Aliyah, Montry oder die Drillinge einen Wunsch äußern, der mehrere hundert oder gar tausend Euro kostet, wird dieser in der Regel auch erfüllt.

Darüber hinaus denkt die achtfache Mutter bereits intensiv über den perfekten Zeitpunkt für die tatsächliche Übergabe der Erbanteile nach. Sie stellt die Überlegung in den Raum, den Kindern ihren Anteil bereits im Alter von Ende 20 auszuzahlen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich junge Erwachsene meist in einer entscheidenden Lebensphase, in der sie sich selbstständig machen, ein eigenes Unternehmen gründen oder eine erste Immobilie erwerben wollen.

Für den Musiker selbst ist die finanzielle Unterstützung seiner Kinder ohnehin eine lebenslange und permanente Aufgabe, solange er und seine Frau am Leben sind. Ein großer Traum von ihm wäre es zudem, wenn einige der Kinder später einmal Interesse daran zeigen würden, in die verschiedenen Familienunternehmen einzusteigen und das gemeinsame Lebenswerk erfolgreich weiterzuführen.