FIFA-Chaos

"Causa Balogun": Jetzt will auch England Rot-Freispruch

© APA/AFP/ALFREDO ESTRELLA
Die Schock-Entscheidung um den Freispruch von Folarin Balogun löst nun ein absolutes WM-Beben aus, denn auch der englische Fußball-Verband will nun einen Freispruch erhalten.
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Der Freispruch von Folarin Balogun hat nun genau das bewirkt, was im Fußball lange Zeit undenkbar war. Nachdem die FIFA den US-Stürmer begnadigt hat und seine Sperre für den Achtelfinal-Hit nachträglich in eine einjährige Bewährung umgewandelt hat, will nun der nächste Verband genauso behandelt werden.

Wie englische Medien berichten, hat nun die FA offiziell eine Anfrage an die FIFA geschickt, ob die Sperre von Jarell Quansah, der im Achtelfinale gegen Mexiko die Ampelkarte gesehen hat, im Viertelfinale gegen Norwegen wieder spielberechtigt ist.

FIFA in Bedrängnis

Die FIFA ist nun in der prekären Lage, dass sie nach dem gnädigen Vorgehen bei Balogun eigentlich auch dem Verteidiger der "Three Lions" eine Freikarte geben müsste. Damit würden Rote Karten im Grunde nur für das Spiel schädigend sein, allerdings zukünftig keine weiteren Folgen nach sich ziehen.

Die Antwort des Fußball-Weltverbandes ist noch ausständig, allerdings wird diese auf jeden Fall erneut für Wirbel sorgen, ganz gleich, wie sie ausfällt.