Trotz Zeitmessungs-Chaos
Chaos-Quali im Flutlicht! Verstappen rast in Singapur auf Sprint-Pole!
Der Weltmeister hat das Chaos auf dem Marina Bay Street Circuit am besten gemeistert. Max Verstappen raste im Red Bull zur Pole Position für das letzte Formel-1-Sprintrennen der Saison 2026. In einer von zahlreichen Unterbrechungen geprägten Qualifikation setzte sich der Niederländer knapp gegen Mercedes-Pilot George Russell und Ferrari-Fahrzeuglenker Charles Leclerc durch. Damit verschaffte sich der Rennfahrer die beste Ausgangslage für den Sprint am Samstagabend, während WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im zweiten Mercedes nur den siebten Rang erreichte.
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Verstappen entgeht einer Zeitstrafe der Stewards
Auf dem Weg zu seiner ersten Pole Position auf dem Stadtkurs von Singapur musste der Red-Bull-Pilot allerdings kräftig zittern. Die Rennkommissare untersuchten ein Manöver während einer Gelb-Phase, bei dem der Niederländer Ferrari-Star Lewis Hamilton überholt hatte. Am Ende sahen die Regelhüter von einer Bestrafung ab, weil Verstappen die Geschwindigkeit deutlich verringert hatte und eine Vollbremsung in dieser Situation zu gefährlich gewesen wäre.
Technik-Pannen und Smog fordern die Formel 1
Das Zeittraining entwickelte sich zu einer extrem zähen Angelegenheit für Fahrer und Teams. Erst sorgte ein heftiger Unfall von Sergio Perez im Cadillac für Rote Flaggen, ehe kurz darauf der Ausfall der automatischen Zeitmessung den zweiten Abschnitt verzögerte. Abseits der Piste sorgt unterdessen starker Smog durch Waldbrände in Indonesien für Bedenken bei den Organisatoren. Trotz der extrem schlechten Luftwerte stellten die Veranstalter jedoch klar, dass das Rennprogramm planmäßig absolviert werden kann.