Großer Sprung
ChatGPT erhält ein massives Bilder-Upgrade
Gestern Abend hat OpenAI im Nachgang zum Start von GPT-6 Astra das neue Modell ChatGPT Images 2.5 freigeschaltet, wie das Technik- und Verbraucherportal "chip.de" berichtet. Die aktuelle Version der Bildgenerierung verspricht im Vergleich zu Images 2.0 eine um bis zu 50 Prozent verringerte Latenz. Prompt-Eingaben sollen sich dadurch spürbar rascher und exakter in fertige Bilder verwandeln lassen.
Bessere Texturen und smarte Vorlagen
Im Gegensatz zum Vorgängermodell aus dem April punktet das Bilder-Update mit realistischeren Lichtverhältnissen und feineren Texturen. Wer Referenzbilder nutzt, profitiert von einer deutlich höheren Präzision. Motive, Hintergründe und Layouts bleiben selbst nach etlichen Bearbeitungsschritten stabil. Besonders praktisch ist das brandneue Sketch-Feature: Hier reicht eine simple Raumskizze, ein grundlegendes Layout oder der Umriss eines Kleidungsstücks, um per Textbeschreibung ein vollständiges visuelles Konzept zu erschaffen.
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Neue Optionen für das Design
Wer Poster, Merchandise-Artikel oder Produktdarstellungen entwerfen möchte, kann auf von OpenAI vorgefertigte Templates zurückgreifen. Direkte Kommentare im Bild erleichtern gezielte Anpassungen. Auch das Teilen wird interaktiver, da der verwendete Prompt direkt weitergegeben werden kann, damit andere Personen mithilfe eigener Fotos ihre individuellen Varianten kreieren. Das System steht für Desktop, Web sowie Mobilgeräte bereit und umfasst alle Tarife, darunter auch ChatGPT Work und Codex.
API und Schutz vor Deepfakes
Für Entwickler gibt es künftig zwei Schnittstellen: Das schnelle Standardmodell GPT-Image-2.5 Flare für große Bildmengen und die detailliertere, aber langsamere Sunburst-Variante für anspruchsvolle Projekte. Die Kosten liegen bei 8 US-Dollar je einer Million Bild-Eingabe-Token und 30 US-Dollar für eine Million Bild-Ausgabe-Token.
Da mit der hohen Detailtreue nach Einschätzung von OpenAI die Gefahr von Deepfakes steigt, prüft der Anbieter die Eingaben über mehrere Sicherheitsstufen. Unsichtbare Wasserzeichen und Metadaten markieren die Resultate verlässlich. Laut Unternehmensangaben entstehen über das System derzeit mehr als drei Milliarden Bilder pro Woche.