Neuerfindung

Chemiearbeiter gewinnt Pizza-Weltmeisterschaft

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Ein Chemiearbeiter aus Deutschland hat bei der Pizza-WM in Neapel triumphiert. Mit einer außergewöhnlichen Kreation sicherte sich Lorenzo Parrotta den Titel in der Kategorie "Pizza Contemporanea".
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Die Weltmeisterschaft in Neapel bot dem Deutsch-Italiener Lorenzo Parrotta die große Bühne für seine kulinarische Vision. Wie "SWR" und "T-Online" berichten, überzeugte der aus Ludwigshafen stammende Chemiearbeiter die Fachjury mit einer innovativen Neuerfindung des italienischen Klassikers. In der hart umkämpften Kategorie "Pizza Contemporanea" (zeitgenössische Pizza) ließ er die Konkurrenz aus 35 Nationen hinter sich.

Besondere Zutaten überzeugen Jury

Die Siegerkreation bestach durch eine ungewöhnliche und raffinierte Kombination. Der Boden besteht aus lila Kartoffeln, belegt ist die Pizza mit Thunfischtatar, Pinienkernen, gebratenem Kohl und Zitronenkaviar. Sein Erfolg kam dabei nicht von ungefähr, denn der Ludwigshafener hatte ein klares Ziel vor Augen. "Ich habe meinen Leuten gesagt, dass ich das Ding nach Ludwigshafen holen werde", erklärte Parrotta gegenüber dem "SWR".

Vom Hobby zum Champion

Die Leidenschaft für den Teig entwickelte sich bei Parrotta erst vor vier Jahren als Hobby. Vor zwei Jahren folgte bereits der Titel als Deutscher Meister der Hobby-Pizzabäcker. In diesem Jahr konnte er nicht nur den WM-Titel in Neapel erringen, sondern wurde zudem erneut Deutscher Meister in seiner Kategorie.

Traum vom eigenen Restaurant

Trotz seiner Erfolge auf internationalem Profi-Level bleibt das Pizzabacken für den Champion vorerst ein Nebenprojekt. Hauptberuflich arbeitet Parrotta weiterhin als Chemiearbeiter, betreibt jedoch in seiner Freizeit einen eigenen Foodtruck. Das langfristige Ziel des neuen Weltmeisters ist bereits klar definiert: Er möchte den Sprung in die Selbstständigkeit wagen und ein eigenes Restaurant eröffnen.