"Höchstbelastend!"

Collien Fernandes wehrt sich gegen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

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Im Ermittlungsverfahren gegen Christian Ulmen weist Collien Fernandes Vorwürfe zurück, die Aufklärung durch fehlende Dokumente verzögert zu haben. Auf Instagram reagierte die Moderatorin auf Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft Potsdam und stellte ihre Sicht der Dinge dar.
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Ausgangspunkt der aktuellen Auseinandersetzung ist ein Bericht der "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Die Staatsanwaltschaft Potsdam untersucht derzeit Vorwürfe gegen Christian Ulmen wegen des Verdachts der Körperverletzung im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt sowie mutmaßlicher digitaler Gewalt. Staatsanwältin Marieke Piazolo hatte öffentlich erklärt, dass die Ermittlungen stocken, weil Fernandes angekündigte Unterlagen trotz mehrfacher Aufforderungen bislang nicht eingereicht habe. Zudem habe ihre Zeugenvernehmung noch nicht beendet werden können.

Die Moderatorin wies diese Darstellung am Dienstag in einem ausführlichen Beitrag in den sozialen Netzwerken entschieden zurück. "Da gerade alles skandalisiert wird (was für mich höchstbelastend (!) ist) hier mal ganz nüchtern die Fakten", schrieb Fernandes zu Beginn ihrer Stellungnahme. Sie zeigte sich dabei überzeugt, in dem Verfahren keine Gerechtigkeit zu erfahren.

Anwaltswechsel als Grund für Verzögerungen

Die Verzögerungen begründet Fernandes mit einem Wechsel in ihrem juristischen Beistand. Durch diesen Übergang sei es notwendig gewesen, zahlreiche Dokumente und Nachweise nochmals neu im System hochzuladen. Die von den Justizbehörden gesetzte Frist war in der vergangenen Woche abgelaufen:

  • Fristgerechte Übermittlung: Sämtliche von den Ermittlern angeforderten Dokumente seien laut Fernandes am Freitag sowohl digital als auch postalisch abgeschickt worden.
  • Mögliche Postüberschneidung: Bereits am Montagnachmittag erklärte sie gegenüber den "Potsdamer Neuesten Nachrichten", dass sich der Posteingang bei der Behörde und die öffentlichen Aussagen überschnitten haben könnten.
  • Offene Bestätigung: Ob die genannten Akten mittlerweile vollständig bei der Potsdamer Staatsanwaltschaft eingelangt sind, wurde von offizieller Seite noch nicht bestätigt.

Zwei Vernehmungstermine noch in diesem Jahr

Auch zu den ausstehenden Befragungen bezog die TV-Persönlichkeit detailliert Stellung. Sie habe bereits einen regulären Vernehmungstermin wahrgenommen. Ein Folgetermin im September habe jedoch abgesagt werden müssen:

  • Krankheitsbedingter Ausfall: Der geplante Termin im September konnte wegen einer nachweislichen Erkrankung nicht stattfinden.
  • Neue Vernehmungen vereinbart: Mittlerweile seien zwei Ersatztermine fixiert worden, die noch im laufenden Kalenderjahr durchgeführt werden sollen.
  • Unterlassungserklärung: Parallel zu diesen Vorgängen hat Fernandes unlängst eine Unterlassungserklärung bezüglich ihrer gemeinsamen Tochter abgegeben.

Hintergrund der Vorwürfe gegen Christian Ulmen

Das offizielle Ermittlungsverfahren gegen Ulmen war von der Staatsanwaltschaft Potsdam im Mai eingeleitet worden. Den Gegenstand bilden mutmaßliche Übergriffe und Vorfälle im Rahmen häuslicher Gewalt, die sich in den Jahren 2022 und 2023 in Spanien ereignet haben sollen.

Parallel dazu prüft die Behörde, ob bezüglich digitaler Gewalt ein Anfangsverdacht vorliegt. Fernandes wirft ihrem Ex-Partner unter anderem vor, Fake-Profile unter ihrem Namen angelegt und über diese gefälschte Pornografie im Internet verbreitet zu haben. Bis zum rechtskräftigen Abschluss der Untersuchungen gilt für Christian Ulmen uneingeschränkt die Unschuldsvermutung.