Ski-Weltcup
Comeback-Coup für Hirscher! FIS erspart ihm diesen Nachteil
Marcel Hirscher hat nicht nur seine Wildcard – auch bei der Startposition bleibt ihm eine zusätzliche Hürde erspart. Der FIS-Council sieht für Wildcard-Fahrer in der Saison 2026/27 die Nummer 31 vor. Damit kommt der zuvor diskutierte Vorschlag, den Rückkehrer erst hinter den Top 40 einzureihen, nicht zum Zug.
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Späterer Start war tatsächlich im Gespräch
Die Idee kam ausgerechnet vom niederländischen Verband, für den Hirscher inzwischen fährt. FIS-Renndirektor Markus Waldner hatte Mitte September im ORF erklärt, dass mehrere Regelvorschläge eingebracht worden seien. Einer davon: Hirscher sollte nicht unmittelbar nach den Top 30, sondern erst nach den Top 40 starten.
Hinter den Verhandlungen stand seine lange Rennpause. Bei seiner Rückkehr in der Saison 2024/25 hatte Hirscher nur drei seiner ursprünglich 20 Wildcard-Starts genutzt, bevor ihn ein Kreuzbandriss stoppte. Auch die gesamte darauffolgende Saison verpasste er.
Der Beschluss aus Genf regelt nun seine Startposition für den kommenden Winter: Nummer 31 statt eines Platzes hinter den Top 40. Gerade wenn die Piste während eines Rennens nachlässt, kann ein früherer Start wertvoll sein.
Training läuft – Rennzusage bleibt offen
Während die Funktionäre die Bedingungen festlegten, arbeitete Hirscher in Ushuaia an seiner Rückkehr. Wie berichtet, zeigte sich der 37-Jährige auf Instagram gemeinsam mit Servicemann Martin Windele im argentinischen Winter.
"Es ist großartig, hier zu sein, zurück auf Schnee zu sein und ein paar gute Trainingstage reinzubekommen", schrieb Hirscher.
Die Trainingsbilder dokumentieren seine Arbeit auf Schnee. Eine definitive Rennzusage ersetzen sie allerdings ebenso wenig wie der FIS-Beschluss. Der Weltverband nennt Hirscher ausdrücklich als Wildcard-Inhaber – wann er diese tatsächlich wieder nutzt, bestätigt die Mitteilung nicht.