Superstar-Eklat

Cristiano Ronaldo: Überraschende Wende nach Portugal-Knall

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Kommt es bei Cristiano Ronaldo doch noch zur Wende?
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Nach seiner vorzeitigen Abreise vom portugiesischen Teamcamp ist die Zukunft des 41-Jährigen bei der Auswahl weiterhin offen. Nun berichten mehrere Medien, dass der Verband einen neuen Anlauf unternehmen will, um den Superstar und Nationaltrainer Jorge Jesus wieder an einen Tisch zu bringen.

Nach Informationen von "Marca" und "Correio da Manhã" soll Verbandspräsident Pedro Proença nach dem Abschluss der aktuellen Länderspielphase ein persönliches Gespräch zwischen Ronaldo und Jesus organisieren. Der Trainer soll für ein Treffen offen sein. Ob auch Ronaldo zu einer Aussprache bereit ist, bleibt dagegen abzuwarten.

Völlige Eskalation

Der Konflikt war Ende September eskaliert. Ronaldo verließ das Trainingslager in Kopenhagen überraschend mit einem Privatjet in Richtung Madrid. Zuvor hatte Jesus öffentlich bestätigt, dass Gonçalo Ramos gegen Dänemark beginnen sollte. Ronaldo war bereits im Spiel gegen Norwegen trotz längerer Aufwärmphase nicht zum Einsatz gekommen.

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Seinen Abschied begründete Ronaldo selbst zunächst nur vage. "Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich die Entscheidung getroffen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen", schrieb er.

Gleichzeitig kündigte er eine spätere Erklärung an: "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe mitteilen, die mich zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft bewogen haben, der ich mich stets mit vollem Einsatz gewidmet habe."

234 Spiele, 146 Tore

Für Portugal ist die Situation besonders heikel, weil Ronaldo längst mehr als nur ein gewöhnlicher Nationalspieler ist. Er hält mit 234 Einsätzen den Weltrekord für Länderspiele und ist mit 146 Toren der erfolgreichste Torschütze der internationalen Fußballgeschichte.

Ob diese außergewöhnliche Nationalmannschaftskarriere tatsächlich bereits beendet ist, bleibt damit offen. Proença scheint zumindest einen Weg zurück nicht ausschließen zu wollen. Zunächst muss Portugal allerdings ohne seinen Kapitän auskommen. Das letzte Nations-League-Spiel dieser Länderspielphase steht am Sonntag in Porto gegen Norwegen an.