Rückschlag für das Damen-Nationalteam bei der Flag-Football-WM in Düsseldorf. Im dritten Gruppenspiel gegen Großbritannien setzt es eine bittere 47:26-Niederlage gegen Großbritannien.
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Dem Team von Head Coach Robert Riedl war der Aufstieg schon vor dem Anpfiff nicht mehr zu nehmen. Mit einem Sieg hätte man sich allerdings den Gruppensieg und damit eine leichtere Ausgangslage im Viertelfinale verschaffen können.
Jetzt heißt es für unsere Ladies früh aufstehen. Denn am Samstag eröffnet man den Turniertag bereits um 9.15 Uhr gegen die bisher unbesiegten Kanadierinnen, die sich in ihrer Gruppe gegen Panama, Brasilien und den WM-Dritten 2024, Japan, durchsetzen konnten. Die Asiatinnen setzten sich vor zwei Jahren im kleinen Finale noch mit 40:41 gegen unsere Damen durch und sind jetzt nach der Gruppenphase bereits ausgeschieden.
Herren brauchen einen Sieg
Am Nachmittag wird es dann für unsere Herren richtig ernst. Um 15.30 Uhr kommt es zum Schicksalsspiel gegen Japan. Der amtierende Vizeweltmeister braucht gegen die Asiaten einen Sieg, ansonsten ist das Turnier nach der bitteren Niederlage gegen Kanada am Donnerstag bereits vorzeitig beendet. Da der finale Gruppengegner Kanada schlug, benötigt es allerdings einen deutlichen Sieg, um ins Viertelfinale einzuziehen. Immerhin: Durch die Niederlage Kanadas in der Früh ist sogar noch Gruppenplatz eins möglich.
"Wir wissen, was wir können, haben es jetzt nur nicht aufs Feld gebracht. Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir jeden schlagen. Das wollen wir morgen gegen Japan zeigen", meinte Head Coach Michael Salamon nach dem Spiel.
Bei der Weltmeisterschaft geht es heuer nicht nur um den Weltmeistertitel. Die Finalisten qualifizieren sich auch vorzeitig für die Olympia-Premiere 2028 in Los Angeles. Sollte bei den Herren oder Damen die USA im Endspiel stehen, würde auch der WM-Dritte das Ticket für LA 28 bereits fix haben. Die restlichen drei Olympia-Tickets werden in einem Qualifikations-Turnier ausgespielt.