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Das verrät die Farbe über den USB-Anschluss

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Weiß, blau oder schwarz: Die bunten Farben von USB-Anschlüssen sind kein Design, sondern verraten Tempo und Extras der Ports. Wer die Farbcodes kennt, wählt direkt den passenden USB-Anschluss.
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Ob am Computer oder Laptop: An vielen technischen Geräten fallen bunte USB-Ports in blau, weiß, rot oder gelb auf. Diese bunten Farbtöne sind keineswegs reine Zierde, sondern liefern wertvolle Hinweise auf Tempo und Zusatzfunktionen.

Das bedeuten die USB-Farben

Hinter jeder einzelnen Farbgebung steckt ein technischer Standard. Obwohl das USB Implementers Forum die Datenraten festschreibt, bleibt die Farbwahl meist eine Absprache der Hersteller. Einzig die Farbe Blau für USB 3.0 gilt als offizielle Empfehlung, während andere Farben von den Computerbauern freiwillig genutzt werden.

Da der Einsatz der Farben freiwillig ist, weichen manche Geräte ab. Marken wie Corsair oder Razer setzen auf eigene Signalfarben zur Wiedererkennung. Bei ungebräuchlichen Farben lohnt sich daher der Blick ins Handbuch.

Weiß, Schwarz und Blau

Diese drei Varianten sind extrem verbreitet und stehen für unterschiedliche Tempoklassen:

Weiß: Steht für USB 1.x mit maximal 12 Mbit/s. Dieser alte Standard genügt modernen externen Festplatten keineswegs mehr.

Schwarz: Kennzeichnet USB 2.0 mit bis zu 480 Mbit/s. Diese Anschlüsse werden auch heute oft für Maus, Tastatur oder Mikrofon eingesetzt.

Blau: Zeigt USB 3.0 SuperSpeed mit bis zu 5 Gbit/s an. Externe SSDs und Backups nutzen diese Geschwindigkeit optimal.

USB-C verzichtet auf Farben

Neuartige USB-C-Anschlüsse besitzen keine farbigen Ränder mehr. Der Grund ist die enorm hohe Vielseitigkeit: USB-C überträgt neben reinen Daten auch Videosignale über DisplayPort oder Thunderbolt und liefert hohe Ladeleistungen. Eine einfache Farbe könnte diese Vielfalt nicht darstellen.

Hersteller nutzen deshalb kleine Symbole anstelle von Farben. Ein gezeigter Blitz signalisiert schnelles Laden, während das SuperSpeed-Logo hohe Datenraten verdeutlicht. Manche Geräte, wie neuere MacBooks, verzichten sogar vollständig auf sichtbare Kennzeichnungen. Wer bei den eigenen USB-C-Ports unsicher ist, liest die Details in der Anleitung oder auf der Produktseite nach.