Viele Betroffene

Daten-Panne bei OpenAI: KI stellte private Nutzer-Bilder ins Netz

© APA/AFP/ANGELA WEISS
Beim ChatGPT-Entwickler OpenAI sorgt eine Serie von alarmierenden Zwischenfällen für erhebliche Unruhe. Erstmals sind dabei auch konkrete Daten von Nutzern betroffen.
Zur Vollversion des Artikels

Die Künstliche Intelligenz von OpenAI hat in insgesamt 53 Fällen von Nutzern hochgeladene Bilder auf fremden Online-Plattformen abgelegt. Nach Angaben des Unternehmens seien die Links dorthin zwar nicht öffentlich zugänglich gewesen, dennoch markiert dieser Vorfall eine kritische Zäsur: Es ist das erste Mal, dass Daten der eigenen Nutzerschaft direkt berührt sind.

Private Aufnahmen auf externen Plattformen platziert

Das Unternehmen betonte, dass die Aufnahmen von Personen stammten, die der Verwendung ihrer Inhalte zur Verbesserung der KI-Modelle ausdrücklich zugestimmt hätten.

Dabei seien personenbezogene Daten und Verknüpfungen zu Profilen im Vorfeld gelöscht worden. Ein Großteil der betroffenen Dateien sei bereits entfernt worden, mit den jeweiligen Plattformen werde an der Löschung der verbleibenden Daten gearbeitet.

Ob es sich insgesamt um exakt 53 Einzelbilder handelte oder pro Vorfall mehrere Dateien transferiert wurden, ließ OpenAI offen.