Titelverteidiger LASK empfängt die SV Ried am Mittwoch (20.30 Uhr/live ÖFB-TV & OE24-Live-Ticker), die man im März auf dem Weg ins Finale knapp ausgeschaltet hat.
Ein 2:1-Sieg nach Verlängerung hat dem LASK im Halbfinale am 18. März den Weg zum Double freigemacht. In Ried wurde zur neuen Saison mit dem neuen Trainer Mario Despotovic die Herangehensweise hin zu mehr spielerischen Lösungen geändert.
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Mitte August kam der LASK beim 4:1-Erfolg gut damit klar. Damals "waren sie noch nicht in der Bahn, in den letzten Wochen sieht man, dass sie die Sache gut machen", erklärte LASK-Coach Dietmar Kühbauer.
"Derby immer ein besonderes Spiel"
Für sein Team gilt es, das 1:3 am Sonntag gegen Salzburg schnell abzuhaken. "Wir haben Fehler gemacht, die uns so nicht passieren dürfen, egal gegen welche Mannschaft du spielst", blickte Kühbauer noch einmal zurück.
Auch nicht gegen die Innviertler, die auf den ersten Derby-Sieg in diesem Jahr aus sind. "Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel, im Cup noch einmal brisanter", meinte Torhüter Lukas Jungwirth, der sich überzeugt gab: "Wenn wir zeigen, was wir können, werden wir weiterkommen."
Gegner-Stärke "spielt keine Rolle"
So wie der LASK hat auch Ried am Sonntag eine intensive Partie (2:2 bei Sturm Graz) hinter sich. Darauf stellt man sich auch für das Duell mit dem LASK, für das Dienstagmittag 13.500 Tickets verkauft waren, ein.
"Wir spielen gegen ein Top-Team, das mit einem verstärkten Meister-Kader antritt und zuletzt in Lissabon gewonnen hat. Ich weiß aber, dass das für die Mannschaft und das Trainerteam keine Rolle spielt, das ist eher ein noch größerer Ansporn. Uns erwartet ein echter Cup-Fight", meinte SVR-Sportdirektor Lukas Brandl.