Wasser nur 50cm tief

Deutscher macht Köpfler, landet in Mallorca-Klinik

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Ein schwerer Badeunfall an der Playa de Palma endete für einen 37-jährigen Deutschen im Krankenhaus. Er schätzte die Wassertiefe beim Sprung ins Meer falsch ein und erlitt erhebliche Verletzungen.
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Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 13:50 Uhr am Strand von S'Arenal in der Gemeinde Llucmajor. Der Mann war auf eine Betonmauer geklettert und von dort direkt ins Wasser gesprungen.

Gefährlicher Aufschlag auf dem Meeresgrund

Das Wasser war an dieser Stelle allerdings weniger als einen Meter tief – konkret lag die Tiefe nur zwischen 50 Zentimetern und einem Meter. Der Tourist prallte durch den Kopfsprung auf den Meeresgrund und blieb im Sand stecken. Die Rettungsschwimmer vor Ort beobachteten das Geschehen und reagierten sofort.

Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung nicht bestätigt

Der 37-Jährige schaffte es zwar noch aus eigener Kraft aus dem Wasser, klagte danach jedoch über starke Schmerzen im Nackenbereich. Ersthelfer sowie Sanitäter befürchteten zunächst eine Verletzung der Wirbelsäule und fixierten den Verletzten vorsorglich. Dieser Befund bestätigte sich im weiteren Verlauf zum Glück nicht. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht und ist vorerst ans Krankenbett gefesselt. Berichtet haben darüber die "Mallorca Zeitung" sowie das Portal "Crónica Balear" unter Berufung auf den zuständigen Rettungsschwimmer.