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DFB-Debakel: Kommt jetzt Jürgen Klopp?

© APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU
Unser Lieblingsnachbar erlebt schon wieder ein WM-Debakel
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Nach dem Out in der Gruppenphase 2018 und 2022 hat es für Deutschlands Fußball-Nationalteam auch bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada eine große Enttäuschung gegeben. Die DFB-Auswahl verlor am Montag im Sechzehntelfinale in Foxborough bei Boston einen Krimi im Elfmeterschießen gegen Paraguay mit 3:4. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es vor 63.495 Zuschauern nach Toren von Julio Enciso (42.) bzw. Kai Havertz (54.) 1:1 gestanden.

Für Bundestrainer Julian Nagelsmann dürfte es jetzt eng werden. Der 38-Jährige hat zwar einen Vertrag bis zur EURO 2028, dennoch scheint ein Aus wahrscheinlich. Nach dem Spiel gegen Paraguay wurde Nagelsmann nach seiner Zukunft gefragt. Die Entscheidung liegt nicht an ihm, antwortet er prompt. Gerne würde er Deutschland zur nächsten EM 2028 begleiten, schlussendlich sei es aber eine Entscheidung der Leute des DFB. Wenn er weg soll, dann gehe er, wenn nicht, dann nicht. Aufgeben will er nach der WM nicht.

epa13073891 Germany's head coach Julian Nagelsmann looks on during the FIFA World Cup 2026 Round of 32 match Germany against Paraguay, in Boston, Massachusetts, USA, 29 June 2026. EPA/GREG COOPER © EPA

Übernimmt Klopp?

Dennoch wird in Deutschland aber bereits über einen Nachfolger spekuliert und dabei vor allem ein Name genannt: Jürgen Klopp. Der ehemalige Liverpool-Trainer brachte sich bereits vor Monaten in Stellung und würde den Job wohl auch annehmen. Dem Star-Coach ist es wohl auch am ehesten zuzutrauen, Deutschland endlich wieder zu alter Stärke zu führen.

Nach dem Spiel wich Klopp der Frage noch aus: "Ich habe einen Job, den ich sehr gerne mache. Und soweit ich gehört habe, ist es kein Halbtagsjob", so der 58-Jährige bei MagentaTV. "Fakt ist, heute ist Deutschland ausgeschieden und es ist nicht der Moment, wo ich über die Personalie Jürgen Klopp nachdenke.“