Julian Quinones (22.) und Raul Jimenez (31.) schossen den Sieg schon in der ersten halben Stunde heraus. Das Team von Trainer Javier Aguirre hat bei der Endrunde damit weiter kein Gegentor kassiert.
Die Mexikaner standen 1986 bei der Heim-WM im Viertelfinale, danach hatten sie siebenmal in Folge einen Achtelfinal-Auftritt verloren. Vor vier Jahren in Katar schafften sie es nicht einmal in die K.o.-Phase. In der Runde der besten 16 Teams geht es für die Mexikaner in der Nacht auf Montag (2.00 Uhr MESZ) erneut in Mexiko-Stadt gegen England oder die DR Kongo.
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"El Tri" legt nach Verzögerung los
Nach einer einstündigen Verzögerung aufgrund eines schweren Gewitters mit starkem Regen in der Hauptstadt legte Mexiko bei angenehmen 15 Grad ambitioniert los. Ein Flugkopfball von Mittelstürmer Jimenez nach wenigen Minuten verfehlte das Ziel, ehe der 17-jährige Gilberto Mora am langen Eck nach einer Viertelstunde nur hauchdünn vorbeischoss. Die in der Startformation vom 2:1-Sieg gegen Deutschland eingelaufenen Ecuadorianer liefen hinterher, machten sich aber durch einen Abschluss von John Yeboah an die Außenstange erstmals offensiv bemerkbar.
Mexiko gegen Ecuador
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Die mexikanische Führung zeichnete sich dennoch ab - und sollte nach 21 Minuten auch fallen. Der gebürtige Kolumbianer Quinones startete bei einem Gegenstoß aus der eigenen Hälfte und traf mit Präzision und Wucht zur Führung. Ecuadors Abwehr um PSG-Verteidiger Willian Pacho offenbarte nicht nur in dieser Aktion Schwächen, Mexiko setzte unter dem Jubel der Fans nach. Quinones fand Jimenez in Schussposition und der 35-Jährige ließ sich die Chance auf sein 47. Länderspieltor nicht nehmen.
Die Ecuadorianer - sie hatten sich vor dem Spiel bei der FIFA über nächtliche Ruhestörung durch mexikanische Fans vor dem Teamhotel beschwert - kamen in den finalen Minuten der ersten Halbzeit besser in die Partie. Erneut Yeboah zwang Mexikos im Turnierverlauf bisher kaum geforderten Schlussmann Raul Rangel zu einer Parade (40.).
WM-Highlights Mexiko vs. Ecuador
© ORF
Aztekenstadion bleibt Festung
Ecuadors Trainer Sebastian Beccacece versuchte nach der Pause, das Flügelspiel zu beleben. Die Mexikaner ließen aber nichts zu und lauerten auf Konter. Bei zwei Eckbällen in Folge (67.) kam Kapitän Cesar Montes dem 3:0 deutlich näher als der Gegner dem Anschlusstreffer. Der eingewechselte Kevin Rodriguez hätte es bei einer Chance eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal spannend machen können. Ecuadors Piero Hincapie sah nach VAR-Intervention kurz vor Schluss noch die Rote Karte, weil er sich in einem Verbalduell die Hand vor den Mund gehalten hatte. Am Ende bauten die Hausherren ihre Serie in der "Festung Aztekenstadion" aus. Zehn WM-Partien hat Mexiko im legendären Oval nun absolviert, acht Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche.
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