Kuriose Klausel

DFB-Debüt kostet FC Bayern Millionensumme

© Getty Images
Das DFB-Debüt von Jonas Urbig in der Allianz Arena hat für den FC Bayern finanzielle Folgen. Durch den Länderspieleinsatz des Torhüters wird nun eine vertraglich vereinbarte Millionenzahlung fällig.
Zur Vollversion des Artikels

Der erste Auftritt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft im eigenen Stadion kommt den FC Bayern teuer zu stehen. Nachdem Jonas Urbig am Donnerstag im Nations-League-Spiel gegen Serbien erstmals für Deutschland im Tor stand, muss der Rekordmeister eine vertraglich festgelegte Summe an den 1. FC Köln überweisen.

Klausel greift nach Länderspiel

Wie die deutsche "Bild"-Zeitung berichtet, werden für die Premiere des Keepers 1,2 Millionen Euro an die Domstadt fällig. Diese Regelung sei bereits beim Transfer des Torwarts an die Isar im Jahr 2025 vereinbart worden.

Millionenbetrag kann weiter steigen

Zusätzlich zur eigentlichen Ablösesumme von sieben Millionen Euro könnte der Gesamtbetrag durch die aktivierte Debüt-Klausel und weitere Bonuszahlungen auf bis zu 15 Millionen Euro ansteigen.

Zukunft als Neuer-Nachfolger geplant

Bei seinem Länderspieleinsatz gegen Serbien behielt der 23-jährige Euskirchener eine weiße Weste. Auch in München hat man große Pläne mit ihm: Angesichts des nahenden Karriereendes von Manuel Neuer soll Urbig beim FC Bayern künftig in die Fußstapfen des Star-Goalies treten.