Rezept

Die einfachste Kürbissuppe der Welt braucht nur drei Zutaten

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Keine Brühe, keine Zwiebeln und kein stundenlanges Köcheln: Für diese herrlich cremige Kürbissuppe braucht es tatsächlich nur Kürbis, Kokosmilch und Currypaste. Der entscheidende Trick sorgt dafür, dass sie trotzdem wunderbar aromatisch schmeckt.
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Kürbissuppe ist der Inbegriff eines gemütlichen Herbstessens. Weniger gemütlich ist allerdings oft die Zubereitung: Kürbis schneiden, Zwiebeln und Knoblauch hacken, Gemüse anbraten, Suppe kochen und anschließend alles pürieren. Dabei geht es auch viel einfacher.

Dieses Rezept zeigt, dass eine richtig gute Kürbissuppe mit nur drei Hauptzutaten auskommt: Kürbispüree, Kokosmilch und rote Currypaste. Nach rund 30 Minuten steht die dampfende Suppe auf dem Tisch.

Dieser kleine Trick macht den Unterschied

Damit die Suppe trotz der kurzen Zutatenliste nicht langweilig schmeckt, darf die Currypaste nicht einfach nur in die Flüssigkeit gerührt werden. Sie wird zunächst in etwas von der festen Kokoscreme angeröstet. Durch die Hitze entfalten sich die Gewürze und Aromen der Paste deutlich intensiver. Genau dieser Schritt verleiht der Suppe jene Tiefe, für die man sonst Brühe, Zwiebeln, Knoblauch und zahlreiche Gewürze benötigen würde.

Wichtig ist außerdem, eine vollfette und möglichst ungesüßte Kokosmilch zu verwenden. Sie macht die Suppe besonders cremig und gleicht gleichzeitig die Schärfe der Currypaste aus.

Rezept: Kürbis-Curry-Suppe mit drei Zutaten

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Zutaten für 4 Portionen

  • 425 g ungesüßtes Kürbispüree
  • 400 ml vollfette Kokosmilch
  • 2 EL rote Thai-Currypaste
  • außerdem: 350 ml Wasser und etwas Salz
Schwierigkeit: 1/3
Preis: 1/3
Zeit: 25 Min.
Personen: 4

Zubereitung

  1. Die Dose Kokosmilch öffnen, ohne sie vorher zu schütteln. Zwei bis drei Esslöffel der dickeren Kokoscreme von der Oberfläche abnehmen und in einen Topf geben.
  2. Die Kokoscreme bei mittlerer Hitze erwärmen. Die rote Currypaste hinzufügen und unter ständigem Rühren zwei bis drei Minuten anrösten, bis sie intensiv duftet. Dabei darauf achten, dass sie nicht anbrennt.
  3. Das Kürbispüree sowie die restliche Kokosmilch dazugeben und gründlich verrühren.
  4. Nach und nach etwa 350 Milliliter Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Suppe aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze rund zehn Minuten sanft köcheln lassen.
  5. Abschmecken und je nach verwendeter Currypaste noch etwas Salz hinzufügen. Ist die Suppe zu dick, einfach einen kleinen Schuss Wasser ergänzen.

So schmeckt die Suppe garantiert

Die Schärfe kann je nach Currypaste stark variieren. Deshalb besser zunächst mit eineinhalb Esslöffeln beginnen und bei Bedarf noch etwas mehr hinzufügen. Wer die Suppe vegan zubereiten möchte, sollte außerdem einen Blick auf die Zutatenliste werfen: Manche roten Currypasten enthalten Garnelenpaste oder Fischbestandteile.

Ungesüßtes Kürbispüree findet man mittlerweile in vielen größeren Supermärkten, Bio-Läden oder online. Alternativ kann man etwa 450 Gramm weich gegarten Hokkaido- oder Butternusskürbis verwenden. Dieser muss vor dem Kochen lediglich fein püriert werden.

Das Ergebnis ist eine samtige, leicht scharfe und angenehm süßliche Suppe, die deutlich aufwendiger schmeckt, als sie ist. Ein perfektes Feierabendrezept für alle, die im Herbst etwas Wärmendes brauchen – aber keine Lust auf eine lange Einkaufsliste haben.