Freitagabend

Die Teams der Stunde: Rapid empfängt Hartberg

© GEPA pictures/ Kevin Hackner
Wenn am Freitag Rapid den TSV Hartberg empfängt, verspricht es ein echter Kracher zu werden.
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Denn: Die beiden sind die formstärksten Mannschaften der Bundesliga.

Beim freitägigen Heimteam (19.30 Uhr/live Sky & im OE24-Live-Ticker) überrascht dieser Umstand weniger, immerhin sind die Grün-Weißen mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer.

Die zwei formstärksten Teams der Liga

Der Gegner aus der Steiermark befindet sich schon zehn Punkte hinter ihnen, was aber vor allem am schwachen Saisonstart liegt. Blickt man auf die Tabelle seit dem 4. Spieltag, zeigt sich nämlich ein anderes Bild:

Rapid ist immer noch auf Platz eins mit 12 Zählern, das Team von Markus Schopp aber nur einen Punkt dahinter auf Rang drei, punktgleich mit Red Bull Salzburg.

Zwar waren die Gegner in den fünf Partien ohne Niederlage etwas leichter, doch das 3:3 gegen bewies die eigene Schlagkraft.

Hoff Thorup: "Sind einfach im Flow geblieben"

In Wien wartet aber nun natürlich ein anderes Kaliber, wie der überzeugende 2:0-Erfolg in Linz gegen den amtierenden Meister unterstrich.

"Wir haben unseren Weg fortgesetzt, sind einfach im Flow geblieben", sagte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup danach. Diesen Flow werden sie weiter aufrecht halten wollen.

"Wir haben kontinuierlich genau das geübt, was er will. Durch viele Gespräche und Videoanalysen hat er uns auch überzeugt, dass es funktioniert und wir selbstbewusst spielen können", schwärmte Ercan Kara, der die interne Torschützenliste neben Tonni Adamsen (beide 4) anführt.

Bester Angriff gegen schwächste Abwehr

Rapids Ballbesitz könnte den Hartbergern aber weniger Probleme bereiten, in ihrer starken Serie hatten sie nur einmal (4:3 gegen Lustenau) mehr Ballbesitz als der Gegner. Ohne den Ball fühlen sich Schopp & Co. also durchaus wohl. Sorgen bereiten sollte den Gästen aber, dass ihre schwächste Defensive der Liga auf den mit Abstand stärksten Angriff trifft.

Mut machen dürfte hingegen die Bilanz: Seit drei Spielen sind die Hartberger ungeschlagen, in Wien gab es im April einen souveränen 2:0-Erfolg. Überhaupt gewannen sie in den letzten zehn Duellen öfter (4) als Grün-Weiß (3). Schockt der Angstgegner erneut?