Das ist eine echte Sensation für alle Obst-Fans. In Österreich gibt es gigantische 2.000 Apfelsorten – doch im Supermarkt landen seit Jahren immer nur dieselben zehn Klassiker.
Die allererste Tonne der neu erprobten Äpfel wurde geerntet. Auffallend war, dass die Bäume vorerst eher weniger Äpfel getragen haben. Man müsse erst abwarten, wie es in den kommenden Jahren weitergehe. Auf einer Versuchsfläche in der Oststeiermark (Großwilfersdorf) sprießen wieder Sorten, die es in der freien Natur fast gar nicht mehr gibt.
Auch interessant
Diese zwei Sorten feiern ihr Comeback
Zum einen fiel die Wahl auf den Ilzer Rosenapfel, im Volksmund auch als Ilzer Weinler bekannt, der schon viele Jahrzehnte in der Oststeiermark oft für Mostproduktion, aber auch als Tafelapfel verwendet wurde. Zum anderen wurde der Tiroler Falchs Gulderling gewählt, von dem es in der freien Natur wahrscheinlich gar keine Bäume mehr gibt, sondern nur noch Edelreiser.
Hier sind sie zu haben
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Spar und dem steirischen Obst- und Gemüsehersteller Frutura.
Weil die erste Ernte so klein ausgefallen ist, wandert fast alles an die Mitarbeiter. Nur ein paar wenige der Kult-Äpfel schaffen es wohl in eine einzige Edel-Filiale – und zwar am Wiener Schottentor. Der Anbau ist nach wie vor sehr schwierig und es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis die Sorten weiter verbreitet sind.