Sparkurs

Diese BMW-Modelle stehen vor dem Aus

© Getty Images
Der deutsche Autohersteller BMW muss sparen. Neben Stellenabbau stehen einige Modelle auf der Streichliste.
Zur Vollversion des Artikels

Der Münchner Autohersteller BMW befindet sich mitten in einer Krise. Im Zuge eines harten Sparkurses will das Unternehmen nun das Angebot drastisch kürzen. Laut dem Magazin "auto motor und sport" ist dies eine Reaktion auf die anhaltende Autokrise. Auch BMW-Vorstand Milan Nedeljkovic kündigte an, dass im Zuge der Sparmaßnahmen die gesamte Modellpolitik hinterfragt wird. Das Ziel: Unrentable Baureihen und deren Varianten sollen eingestampft werden.

Schon einige Modelle hat BMW gestrichen. Im Frühjahr 2026 endete die Produktion des Sportwagens Z4 sowie der gesamten 8er-Reihe, die weder als Coupé noch als Cabrio fortgeführt werden. Ebenfalls soll das SUV-Coupé X4 in seiner bisherigen Form nicht mehr hergestellt werden. Mittelfristig soll das Modell durch eine reine Elektro-Variante namens iX4 ersetzt werden. Viele gewohnte Nischenmodelle könnten somit keinen Nachfolger erhalten, wie "auto motor und sport" berichtet.

8.000 Stellen sollen gestrichen werden

Zudem droht auch dem elektrischen Flaggschiff iX das Aus. Das Modell ist in den USA wegen der veränderten Förderbedingungen und Marktbedingungen aus dem Sortiment geflogen. In Europa droht zudem Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Der neue X5 kommt als elektrische Version iX5 auf den Markt. In der Zukunft könnten Modelle aus der kommenden Fahrzeuggeneration "Neue Klasse" das jetzige Elektro-SUV ersetzen.

Das sind nicht die einzigen Maßnahmen von BMW. Laut der "Tagesschau" bereitet der Autohersteller ein Abfindungsprogramm für Beschäftigte in Verwaltung, Vertrieb und Entwicklung. Damit sollen rund 8.000 Stellen weltweit abgebaut werden. Das Programm richtet sich allein in Deutschland an 40.000 bis 50.000 Mitarbeiter und läuft bis Ende nächsten Jahres.

Die Produktion ist von diesem Programm ausgenommen. Die Autoindustrie leidet sehr unter den rückläufigen Verkäufen, deutlichen Gewinnrückgängen und anhaltend schwierigen Marktlage. Vor allem in China sind die Absätze extrem eingebrochen.