Die Masche beginnt oft mit einer SMS. Darin behaupten die Betrüger, eine Parkgebühr sei noch offen. Wer nicht sofort bezahle, müsse mit einem Aufschlag von 100 Euro und Problemen mit den Behörden rechnen.
Über einen Link werden die Opfer auf eine gefälschte Zahlungsseite gelockt. Dort sollen persönliche und teilweise auch Zahlungsdaten eingegeben werden.
Der ADAC warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. EasyPark stellt klar: Das Unternehmen verschickt keine SMS von unbekannten oder privaten Nummern. Parkgebühren sollten ausschließlich über die offizielle App bezahlt werden.
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Gefälschter QR-Code klebt über dem echten
Noch perfider ist eine zweite Variante: Die Täter manipulieren direkt die Parkautomaten.
Dafür überkleben sie den offiziellen QR-Code mit einer täuschend echt aussehenden Fälschung im EasyPark-Design. Wer den Code scannt, landet auf einer nachgebauten Internetseite, die kaum vom Original zu unterscheiden ist.
Dort werden Autofahrer zur Eingabe ihrer Kreditkartendaten aufgefordert. Genau das ist der entscheidende Hinweis: Eine solche Funktion bietet EasyPark beim Bezahlen über den QR-Code gar nicht an.
Auch andere Parkanbieter sind inzwischen von ähnlichen Betrugsversuchen betroffen.
So erkennen Sie die Falle
Polizei und Landeskriminalamt Niedersachsen raten, QR-Codes an Parkautomaten vor dem Scannen genau zu kontrollieren. Verdächtige oder überklebte Aufkleber sollten gemeldet werden.
Ein einfacher Test kann helfen: Lässt sich der QR-Code-Aufkleber leicht anheben oder bewegen, könnte es sich um eine nachträglich angebrachte Fälschung handeln.
Wer bereits auf die Masche hereingefallen ist, sollte schnell reagieren: Kreditkarte sperren, Anzeige erstatten und die Kontoauszüge kontrollieren.