Neuer Putz-Hack

Dieses natürliche Hausmittel lässt Edelstahl glänzen

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Schluss mit teurer Chemie im Badezimmer und in der Küche: Diese Kombination aus zwei Dingen gilt aktuell als biologisch abbaubarer Geheimtipp gegen lästige Gerüche und Fett.
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Wer beim Putzen in den eigenen vier Wänden auf aggressive Chemikalien verzichten möchte, greift immer öfter zu Dingen, die ohnehin im Vorratsschrank stehen. In Lifestyle-Medien wird eine neue Kombination als günstige und umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Reinigern gehandelt. Die Rede ist von normalem Backpulver und herkömmlichem Orangensaft. Dieser natürliche Lifehack ist billig, wirksam und sorgt für Sauberkeit und Frische, was den Trend auch für junge Leute in Österreich interessant macht.

Zwei starke Komponenten

Die Reinigungskraft dieser speziellen Mischung ergibt sich aus zwei sehr unterschiedlichen Eigenschaften der beiden Zutaten. Wer die Kombination gezielt einsetzt, profitiert von zwei Seiten: vom alkalischen Natron im Backpulver gegen Fett und Gerüche und von der Zitronensäure im Orangensaft gegen leichte Kalkrückstände auf Alltagsoberflächen. Orangensaft enthält als wesentliche Reinigungskomponente Zitronensäure, allerdings nur rund 0,9 Gramm pro 100 Milliliter. Das macht ihn im Vergleich zu Zitronensaft, der auf knapp 4,9 Gramm kommt, zu einem schwächeren Säurelieferanten. Da Zitronensäure als biologisch abbaubar gilt, lässt sie sich gut gegen Kalk auf Wasserhähnen einsetzen.

Wichtige Einschränkung beachten

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Allerdings hat der Saft als Reinigungsmittel auch einen Haken, der beim Putzen unbedingt berücksichtigt werden muss. Er enthält neben der Zitronensäure auch Zucker und organische Verbindungen. Diese Stoffe können auf Oberflächen kleben bleiben und im schlimmsten Fall als Nährboden für Keime dienen, wenn nach der Anwendung nicht sorgfältig mit klarem Wasser abgespült wird. Als alleiniges Putzmittel ist der Saft deshalb kaum geeignet, in Kombination mit Natron dient er jedoch als mildes Reinigungsmittel. Natron – chemisch Natriumhydrogencarbonat – ist der Hauptbestandteil von Backpulver und weist in einer wässrigen Lösung einen pH-Wert von rund 8,3 auf. Diese Basizität macht das Pulver zu einem effektiven Geruchskiller, da es säurehaltige Geruchsmoleküle bindet.

So funktioniert die Paste

Die Herstellung des natürlichen Orangenreinigers funktioniert ohne großen Aufwand in wenigen Schritten: Zwei Teelöffel Natron werden mit frisch gepresstem Orangensaft verrührt und optional mit etwas Wasser verdünnt. Daraus entsteht eine zähflüssige Paste. Wenn der saure Fruchtsaft auf das basische Natron trifft, reagieren die beiden Stoffe sichtbar miteinander. Es bilden sich Wasser, Natriumcitrat und Kohlenstoffdioxid, wodurch das Gemisch kräftig aufschäumt. Durch diese Schaumbildung entsteht eine leicht scheuernde Konsistenz. Das fertige Gemisch wird einfach mit einem Tuch auf die zu reinigende Fläche aufgetragen, kurz eingewirkt und danach gründlich abgespült. Am besten funktioniert diese Methode bei Spülbecken und Waschbecken aus Edelstahl oder Keramik, bei Abflüssen mit üblen Geruchsproblemen sowie bei Küchenutensilien aus Metall.