WM-Viertelfinalist
Diesen Top-Job lehnte Zidane für Frankreich ab
Wie "Foot Mercato" berichtet, bemühte sich der belgische Fußballverband bereits Anfang 2025 intensiv um Zidane. Nach der Trennung von Domenico Tedesco machte Sportdirektor Mannaert den ehemaligen Real-Madrid-Coach demnach zu seinem absoluten Wunschkandidaten.
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Zidane soll sogar ein konkretes Angebot vorgelegen haben. Doch der Franzose winkte schnell ab. Sein Traum war nicht irgendein großer Nationaltrainer-Job. Er wollte Frankreich.
Dass die Belgier ausgerechnet bei Zidane anklopften, hatte zudem eine Vorgeschichte. Mannaert soll bereits 2015 bei einem Trainingslager des FC Brügge von dessen Arbeit beeindruckt gewesen sein. Damals leitete Zidane als Trainer von Real Madrids Reserve eine Einheit mit der U19 der Belgier.
Zidane wartete auf seinen Traumjob
Belgien musste sich also nach einer anderen Lösung umsehen und holte schließlich Rudi Garcia. Der führte die "Roten Teufel" bei der WM 2026 bis ins Viertelfinale. Dort war gegen den späteren Weltmeister Spanien Endstation. Inzwischen steht Mark van Bommel an der belgischen Seitenlinie.
Zidane dagegen musste geduldig bleiben – und wurde schließlich belohnt. Nach dem Rücktritt von Didier Deschamps nach der WM 2026 übernahm "Zizou" im Juli tatsächlich die französische Nationalmannschaft. Für den 54-Jährigen ist es die erste Trainerstation seit seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2021.
»Werden lächerlich aussehen«
Und der Start mit "Les Bleus" kann sich sehen lassen. Nach zwei 1:0-Siegen gegen die Türkei und Belgien führt Frankreich seine Nations-League-Gruppe an. Beim jüngsten Sieg gegen Belgien wurde Zidane dann sogar ungewohnt emotional. Michael Olise, kurz zuvor eingewechselt, schoss Frankreich mit einem Traumtor zum Sieg – und Zidane ließ an der Seitenlinie alle Dämme brechen. Jubel, pure Freude und sogar ein kurioser Ballschuss inklusive.
Nach dem Spiel erklärte der Franzose die Szene lachend: "Wir werden vielleicht ein bisschen lächerlich aussehen, aber das macht nichts."Von Olise zeigte sich Zidane ohnehin begeistert: "Er ist ein absolutes Naturtalent und liebt es einfach, Fußball zu spielen. Das sieht man. Er fühlt das Spiel. Ich freue mich, an seiner Seite zu sein."