Tropennächte

Dieser Wärmflaschen-Hack rettet Ihre Sommernächte

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Die Temperaturen klettern unaufhaltsam nach oben und an erholsame Nächte ist schon lange nicht mehr zu denken. Wer keine teure Klimaanlage besitzt, wälzt sich oft verzweifelt und schweißgebadet im Bett umher. Doch ausgerechnet eine Wärmflasche soll jetzt für Abkühlung sorgen.
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Wenn die Temperaturen nachts nicht mehr sinken, beginnt die verzweifelte Suche nach Abkühlung fürs Schlafzimmer. Während der Ventilator oft nur warme Luft durchs Zimmer bläst und lästigen Staub aufwirbelt, sorgt jetzt ein verblüffender Kühl-Hack für Aufsehen.  Geheimwaffe gegen schweißtreibende Nächte ist ausgerechnet Ihr treuer Begleiter aus dem Winter: Die Wärmflasche. Was sonst für wohlige Wärme sorgt, kann bei Sommerhitze zum echten Lebensretter werden.

Vom Winter-Begleiter zur Mini-Klimaanlage

Normalerweise verbinden wir die gute alte Wärmflasche mit Winterabenden, Erkältungen oder Bauchschmerzen. Doch im Hochsommer mutiert sie mit einem simplen Kniff zum ultimativen Gamechanger. Der Clou: Das dicke Gummi- oder PVC-Material der Flasche schließt nicht nur Wärme hervorragend ein, sondern speichert auch Kälte optimal ab und gibt sie nach und nach ab.

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Kühlflasche: Schritt für Schritt erklärt

So machen Sie aus Ihrer Wärmflasche im Handumdrehen eine erfrischende Kühlflasche:

1. Kaltes Wasser einfüllen: Befüllen Sie Ihre Wärmflasche mit eiskaltem Leitungswasser. Ganz wichtig: Füllen Sie sie niemals randvoll, sondern maximal zu zwei Dritteln. Wasser dehnt sich bei extremer Kälte aus. Ist die Flasche zu voll, könnte sie platzen oder undicht werden.

2. Abkühlen lassen: Legen Sie die gut verschlossene Flasche für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank. Wenn es besonders schnell gehen muss, können Sie sie auch für etwa 30 bis 45 Minuten ins Eisfach legen.

3. Kuschelig einpacken: Bevor Sie die eisige Flasche benutzen, wickeln Sie sie unbedingt in ein dünnes Handtuch oder nutzen Sie Ihren gewohnten Stoffbezug. Das schützt Ihre Haut vor direktem Kontakt mit der Kälte und verhindert lokale Kälteschäden.

4. Ab ins Bett: Legen Sie die Kühlflasche einige Minuten vor dem Schlafengehen unter Ihre Bettdecke. So kühlt das Material die Laken vor und es erwartet Sie ein herrlich frisches Bettzeug.

Profitipp für den Sofort-Effekt

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Um Ihren Körper bei extremer Hitze schnell herunterzukühlen, sollten Sie die Flasche an Ihren sogenannten Pulspunkten platzieren. Dazu gehören der Nacken, die Handgelenke oder die Knöchel. An diesen Stellen verlaufen die Blutgefäße direkt unter der Haut, sodass die wohltuende Kälte schnell durch Ihren gesamten Körper zirkuliert. Auch zwischen den Oberschenkeln oder an den Fußsohlen sorgt die improvisierte Kühlflasche für eine wahre Wohltat.

Darauf müssen Sie achten

So genial dieser Trick auch ist, ein paar Dinge sollten Sie für Ihre Sicherheit beachten: Lassen Sie die Flasche nicht über Nacht im Gefrierfach, sodass das Wasser komplett zu einem steinharten Eisblock gefriert. Die extremen Minusgrade können das weiche Gummi auf Dauer porös und rissig machen. Wenn Sie dieselbe Flasche im Winter dann wieder mit kochendem Wasser befüllen, besteht Verbrühungsgefahr durch unsichtbare Mikrorisse.

Legen Sie das eiskalte Material niemals direkt auf die nackte Haut. Das kann sonst unangenehme Kälteschäden wie Rötungen oder im schlimmsten Fall sogar Kälteblasen verursachen.