Für Superreiche
Dieses KI-Handy kostet fast 30.000 Euro
Vertu ist bekannt für seine übertriebenen Luxus-Smartphones. Nun will das Unternehmen mit dem AlphaFold bei faltbaren Handys sich einen Namen machen und setzt auf fortschrittliche KI-Funktionen.
Auch interessant
Das AlphaFold ist unter anderem mit Gold und Diamanten versetzt. Wer es noch eleganter haben will, kann eine Hülle aus Krokodilleder kaufen. Das große Highlight ist der KI-Agent "Hermes AI". Dieser soll den harten Alltag von superreichen CEOs regeln.
"Geschmacklosen Müll"
Die Handys von Vertu spalten seit Jahren schon die Öffentlichkeit. Vor einigen Jahren bezeichnete das renommierte Tech-Magazin "Wired" ihre Geräte als "geschmacklosen Müll".
Die Spezifikationen sind wenig beeindruckend. Das Innen-Display ist 8,05 Zoll groß. Das Außen-Display kommt auf 6,53 Zoll. Der Akku basiert auf Silizium-Kohlenstoff, ist 6.500 mAh groß und gehört, sowie die Eckdaten der Kamera, zum aktuellen Stand der Technik.
Beim Prozessor setzt Vertu auf einen veralteten Snapdragon 8 Elite der 4. Generation. Qualcomm hat schon die 5. Generation auf dem Markt gebracht. Somit befindet sich das AlphaFold hinter den anderen Spitzengeräten.
Fragen bezüglich KI-Funktionen
Der "Hermes AI"-Agent wirft noch immer die meisten Fragen auf. Dieser soll schwierige Arbeitsschritte mit nur einem Sprachbefehl erfüllen können. Um dies zu erfüllen, übernimmt die KI die Kontrolle über 70 bekannte Apps.
Wer das faltbare Smartphone von Vertu kaufen möchte, muss sehr tief in die Tasche greifen. Das Grundmodell mit Kalbsleder bekommt man ab 6.880 US-Dollar (umgerechnet etwa 5.900 Euro). Für die Krokodilleder-Edition müssen Käufer 8.800 US-Dollar (rund 7.500 Euro) hinlegen. Für die Spitzenversion, die Bespoke-Modelle, werden bis zu 34.200 US-Dollar (fast 30.000 Euro) verlangt. Dafür wurde dieses Handy mit Gold und Diamanten verziert.