Schock
Dolly Buster kollabiert im TV: Notfall in Show
Zwischen beinrasierendem Humor und dramatischen Szenen im Scheinwerferlicht: In der aktuellen Folge von der "Villa der Versuchung" lagen Freud und existenzielles Leid beängstigend nah beieinander. Was als unterhaltsamer Reality-TV-Sommer am Pool begann, endete für Erotik-Legende Dolly Buster (56) in einem medizinischen Albtraum. Nachdem die TV-Kultfigur während der Dreharbeiten kollabierte und umgehend auf die Intensivstation eingeliefert werden musste, bekamen die Zuschauer nun hautnah mit, wie das Produktionsteam die Reißleine ziehen musste.
Dabei schien die Welt zu Beginn der Episode noch in bester Ordnung zu sein – inklusive einer gehörigen Portion Absurdität. Da Dolly Buster ihre Lesebrille verlegt hatte, sprang Kandidatin Chika Ojiudo-Ambrose (27) kurzzerhand als kosmetische Rettungsanker ein und übernahm eigenhändig die Beinrasur der 56-Jährigen. "Ich habe gar nicht erwartet, dass die da so dicke, schwarze Haare hat", frotzelte die 27-Jährige mit einem schmitzten Grinsen in die Kameras.
Doch die heitere Stimmung kippte fluchtartig. Als sich die Promis für stolze 5.000 Euro eine feucht-fröhliche Poolparty leisteten, zog sich Dolly besorgt zurück. Sie eilte zu Kandidatin Annika Kärsten-Hoenig (41), um deren fachkundigen Rat einzuholen: "Du bist ja Krankenschwester. Wenn man Herzrasen hat: zu niedrig oder zu hoch, der Blutdruck?"
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Die Erotik-Ikone klagte über drastischen Nahrungsmangel und sprach den verhängnisvollen Satz gelassen, aber kreidebleich in die Mikrofone: "Ich bin kurz vor dem Kollaps." Als sich der Zustand der 56-Jährigen zusehends verschlechterte, verstand das Produktionsteam keinen Spaß mehr. Die Kameras wurden abgedreht, die Helfer schalteten sich direkt ein und verfrachteten Buster auf schnellstem Weg ins Krankenhaus. Von dort gab es für die Prominenten kein Zurück mehr ins TV-Domizil – der Weg führte direkt auf die Intensivstation.
Streit, Nervenkitzel und ein taktischer Rausschmiss
Während Dolly im Spital versorgt wurde, galt in der Villa das eiserne Medien-Gesetz: The Show must go on! Und das freilich nicht ohne gepflegten Streit. Bei Thorsten Legat (57) und Paddy Kroetz (48) lagen die Nerven blank, nachdem Legat seinem Mitstreiter vorwarf, sich von Tommy Pedroni (31) und Erik "Satansbratan" Seidl (27) einwickeln zu lassen. Paddy schäumte vor Wut, attestierte der Truppe, die Moral "an der Garderobe abgegeben" zu haben, und drohte lautstark mit dem freiwilligen Abgang.
Am Ende musste jedoch ein anderer Promi seinen Koffer packen. Im entscheidenden "Kopfgeld"-Spiel strich das Duo Paddy und Erik jeweils 25.000 Euro ein und opferte das Geld für einen klugen Schachzug, um die Spiel-Vorteile von Legat und Nicolas Puschmann (35) zu tilgen. Bei der anschließenden Rauswurf-Abstimmung zog Puschmann schließlich den Kürzeren: Pedroni sicherte sich ein Stimmrecht-Privileg, entzog Nicolas die Stimme und kickte den 35-Jährigen im Duell gegen "Satansbratan" Erik aus dem Rennen.