Ursache unklar

Tote Ratten treiben im Donaukanal

© Getty & Günther Nussbaum (Montage oe24)
Ein Video von Günther Nussbaum sorgt gerade für Aufsehen: Im Wiener Donaukanal wurden zahlreiche tote Nager gesichtet, die der lokale TV-Star per Video online gestellt hat - und damit viral gegangen ist.
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Der Bausachverständige Günther Nussbaum, auch bekannt aus der Fernsehsendung "Pfusch am Bau", staunte am Wochenende nicht schlecht, als "massenweise tote Ratten im Donaukanal" an ihm vorbeizogen. Prompt zückte er sein Handy, filmte die skurrile Szene und stellte sie ins Netz. Über eine halbe Million Aufrufe generierte sein Facebook-Post in den vergangenen Tagen.

Nussbaum nach schwammen die Kadaver auf Höhe der Strandbar Herrmann, wo er bis zu 15 tote Tiere gezählt habe. Im Video selbst sind mehrere verendete Ratten zu sehen, die flussabwärts treiben. Auch wenn der Donaukanal nicht offiziell als Badegewässer gilt, ließen die Aufnahmen die Wasserqualität erneut zum Gesprächsthema der Wiener werden.

Behörden haben keine Erklärung

Warum die Nager im Wasser gelandet sind, ist bis dato unklar - konkrete Hinweise gibt es nicht. Auch die zuständigen Behörden verfügen derzeit über keine Informationen zur Ursache. Wie MeinBezirk berichtet, habe das Veterinäramt (MA 60) auf Anfrage erklärt, dass sie "nicht für die Bekämpfung von Ratten zuständig" sei, "sondern die jeweiligen Liegenschaftseigentümer".

Und auch die für den Donaukanal zuständige MA 45 kann dazu keine Auskunft geben: "Wir können derzeit fachlich nicht beurteilen, warum die im Video zu sehenden toten Ratten im Donaukanal treiben. Es liegen uns auch derzeit keine weiteren Beobachtungen oder Meldungen dazu vor", zitiert das Medium die städtische Einrichtung, die die Situation allerdings "im Auge behalten" wolle.