Nach Erfolgssaison

Dreifache Sportlerin des Jahres muss lang pausieren

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Sie hat in der 2025/26 alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Sie ist fit, und trotzdem lässt die 23-jährige Niederösterreicherin die kommende Weltcup-Saison aus.
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Bei der dreifachen Behindertensportlerin des Jahres (2020, 2022 und 2023/wahrscheinlich kommt auch 2026 dazu) handelt es sich um Paraski-Rennläuferin Veronika Aigner. Die sehbehinderte Alpin-Allrounderin müsste in der kommenden Saison ohne ihre Guide-Schwester Elisabeth Aigner auskommen - die hat sich am Knie verletzt.

Veronika wartet auf rekonvaleszente Schwester

Veronika und Elisabeth Aigner bilden eines der erfolgreichsten Duos im internationalen Para-Skisport. Im Weltcup 2025/26 feierten sie 11 Siege und standen 16 Mal am Podest. Bei den Paralympics in Milano/Cortina gewann Veronika trotz des verletzungsbedingten Ausfalls ihrer Schwester in allen fünf Bewerben Medaillen (4x Gold/1x Silber). Dabei waren Lilly Sammer (Speed-Disziplinen) und Eric Digruber (Technik-Disziplinen) als Guide eingesprungen.

Doch statt nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison mit einem neuen Guide weiterzumachen, richtet Veronika Aigner den Blick bereits auf ein gemeinsames Comeback mit ihrer Schwester und erklärt: 
"Ich möchte nicht das Risiko eingehen, mich für ein Jahr auf einen anderen Guide einzustellen und danach wieder auf die Lisi zu wechseln. In Cortina ist es gut gegangen, dass ein anderer Guide eingesprungen ist. Dafür möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bei Lilly (Sammer, d, Red.) und Eric (Digruber, d. Red.) bedanken, ihr Einsatz war wirklich toll. Die Umstellung hat mich aber enorm viel Kraft gekostet. Jetzt ein Jahr mit einem anderen Guide zu fahren und dann wieder zu Lisi zu wechseln ergibt für mich keinen Sinn. Da bin ich gedanklich lieber weiterhin bei meiner Schwester und konzentriere mich darauf, dass wir beide wieder zurückkommen – als noch stärkeres Team."