6% Zinsen

Elon Musk startet Bankdienst namens X Money

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Über den neuen Musk-Dienst können Nutzer Geld einzahlen, Rechnungen begleichen, Überweisungen vornehmen und einander kostenlos und unmittelbar Geld schicken, ohne die App X zu verlassen.
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Die Onlineplattform X von Tech-Unternehmer Elon Musk hat in den USA einen eigenen Bank- und Zahlungsdienst gestartet. X Money steht seit Montag allen Nutzern zur Verfügung, die eines der kostenpflichtigen Abonnements Premium oder Premium+ abgeschlossen haben, wie das Unternehmen mitteilte. Über den Dienst können Nutzer Geld einzahlen, Rechnungen begleichen, Überweisungen vornehmen und einander kostenlos und unmittelbar Geld schicken, ohne die X-App zu verlassen.

Visa-Debitkarte, bis zu 6 % Guthabenzinsen

Zu dem Angebot gehört zudem eine Visa-Debitkarte. Auf Einlagen verspricht X eine jährliche Verzinsung von bis zu sechs Prozent. Den Höchstsatz erhalten Abonnenten von Premium+ direkt, Nutzer des günstigeren Premium-Angebots müssen dafür regelmäßige Direkteinzahlungen nachweisen.

Musk will Plattform für möglichst viele Lebensbereiche schaffen

Die Konten werden technisch von der Cross River Bank im US-Bundesstaat New Jersey geführt. Einlagen sind über die US-Einlagensicherung FDIC bis zu einer Höhe von 250.000 Dollar geschützt. Indem X Guthaben auf mehrere Banken verteilt, können laut dem Unternehmen sogar Einlagen von bis zu zehn Millionen Dollar je Nutzer abgesichert werden.

Die Bank Cross River bezeichnete das Angebot als erste staatlich abgesicherte Bankplattform in den USA, die in ein Onlinenetzwerk integriert ist. X tritt damit unter anderem gegen die Zahlungsdienste Venmo, Cash App und SoFi an.

Musk verfolgt seit der Übernahme des damaligen Kurznachrichtendiensts Twitter im Oktober 2022 das Ziel, X zu einer Plattform für möglichst viele Lebensbereiche auszubauen. Als Vorbild nennt er die in China weitverbreitete Anwendung WeChat, in der Nutzer unter anderem einen Messengerdienst nutzen, Online-Bestellungen tätigen und mit dem Smartphone bezahlen können.

Der Dienst X Money war seit Ende Juni bereits von einer begrenzten Zahl von Premium+-Abonnenten getestet worden. Die linksgerichtete demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren hatte vor dem Start Aufklärung darüber verlangt, wie X die vergleichsweise hohe Verzinsung finanzieren wolle.