Bildung

Emma Plank Schule setzt auf individuelles Lernen

© Emma Plank Schule
Die Emma Plank Schule in Gießhübl stellt die persönliche Entwicklung der Kinder in den Mittelpunkt. Offene Lernformen und Projekte sollen Begeisterung statt Leistungsdruck fördern.
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Die Emma Plank Schule in Gießhübl verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz: Nicht der Lehrplan, sondern das einzelne Kind steht im Mittelpunkt. Die gemeinnützige Bildungseinrichtung mit eigenem Statut versteht sich als Alternative zu einer zunehmend standardisierten Bildungslandschaft und setzt auf individuelle Förderung, selbstständiges Lernen und projektorientierten Unterricht.
Unter dem Motto "Alles andere ist nur Schule!" hat sich die private Bildungseinrichtung in Niederösterreich einen Namen gemacht. Ziel ist es, traditionelle Strukturen des österreichischen Schulsystems mit modernen reformpädagogischen Konzepten zu verbinden.

Lernen durch Entdecken und Ausprobieren

Anstelle von reinem Frontalunterricht setzt die Schule auf offene Unterrichtsformen, projektorientiertes Arbeiten sowie eigenständiges Forschen und Entdecken. Wissen soll nicht nur theoretisch vermittelt, sondern mit allen Sinnen erfahrbar gemacht werden.
Besonders groß ist der Stellenwert der Naturwissenschaften. Bereits junge Schülerinnen und Schüler führen Experimente durch, formulieren Hypothesen und lernen wissenschaftliches Denken auf spielerische Weise kennen. Physik, Chemie, Biologie und Mathematik werden dabei als praktische Werkzeuge verstanden, um Zusammenhänge in der Welt zu begreifen.

Individuelle Förderung statt einheitlichem Lerntempo

Die Emma Plank Schule in Gießhübl setzt auf individuelles Lernen, projektorientierten Unterricht © Emma Plank Schule

Die Schule geht davon aus, dass Kinder unterschiedliche Talente besitzen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln. Tägliche Rückmeldungen und eine wertschätzende Lernatmosphäre sollen den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Stärken zu erkennen und weiterzuentwickeln.
Neben fachlichen Kompetenzen stehen auch Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit im Fokus. Die Kinder sollen lernen, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen und gleichzeitig im Team zu arbeiten.

Mehrstufenklassen fördern soziales Lernen

Die Emma Plank Schule umfasst Elementarstufe, Mittelstufe und Sekundarstufe und wird in Mehrstufenklassen geführt. Jüngere und ältere Kinder lernen dabei gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung füreinander.
Nach Angaben der Schule entsteht dadurch ein natürliches soziales Miteinander, das Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und soziale Kompetenzen stärkt – Fähigkeiten, die über den schulischen Alltag hinaus von Bedeutung sind.
Mit ihrem Konzept positioniert sich die Emma Plank Schule als Bildungseinrichtung, die Lernen nicht nur als Vermittlung von Wissen versteht, sondern als Prozess, in dem Kinder lernen, wachsen und ihre Persönlichkeit entfalten können.

Internationale Orientierung und Sprachenvielfalt

Fremdsprachen sind an der Emma Plank Schule selbstverständlich Teil des Alltags. Englisch begleitet die Schülerinnen und Schüler bereits ab den ersten Schuljahren, teilweise mit Native Speakern. Ergänzend werden weitere Sprachen und internationale Erfahrungen durch Austauschprogramme und Sprachreisen gefördert. Dadurch entwickeln die Kinder früh Offenheit gegenüber anderen Kulturen und internationale Kompetenzen – Fähigkeiten, die in einer globalisierten Welt immer wichtiger werden.

Mehr als Schule

Der Claim "Mehr als nur Schule" ist an der Emma Plank Schule kein Werbeslogan, sondern gelebte Realität. Ob Sprachreisen nach Irland und Belgien, Sport- und Gemeinschaftswochen, Theaterprojekte, Schülerfirmen, Kochprojekte oder generationsübergreifende Initiativen wie das "Leseomi"-Projekt – Lernen findet hier weit über das Klassenzimmer hinaus statt. Besonders bemerkenswert ist der Emma Markt, die schuleigene Übungsfirma, in der Kinder wirtschaftliche Zusammenhänge, Verantwortung und demokratische Entscheidungsprozesse erleben. Ebenso beeindruckend sind Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte wie die Wildbienenpatenschaft, die den Kindern einen bewussten Umgang mit Natur und Umwelt vermitteln. Ausflüge, Exkursionen und gelebtes Lernen in der Praxis sorgen dafür, dass Wissen nicht nur gelernt, sondern verstanden und erlebt wird.

Kreativität als Schlüsselkompetenz

Neben den klassischen Bildungsinhalten spielt die kreative Entwicklung eine zentrale Rolle. Theater, Musik, Chorgesang, technisches Gestalten, bildnerisches Arbeiten und das Malspiel nach Arno Stern fördern Ausdrucksfähigkeit, Fantasie und Selbstvertrauen. Die Schule ist überzeugt, dass Kreativität keine Nebensache, sondern eine wesentliche Voraussetzung für Innovationskraft und Persönlichkeitsentwicklung ist.
www.emmaplankschule.at