Preisunterschiede

Ende des Österreichs-Aufschlags erneut gefordert

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Adventkalender, Schokoweihnachtsmann und Mehl zum Keksebacken: Zum Einkaufen nach Deutschland zu fahren ist für die Menschen in den grenznahen Bezirken an der Tagesordnung.
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Gleiche Produkte, gleiche Handelsketten – aber deutlich höhere Preise, sobald man die Grenze nach Österreich überquert. Eine Untersuchung von Ökonomen der Oesterreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank zeigt einen klaren Preiseffekt an der österreichisch-deutschen Grenze. Identische Produkte waren auf österreichischer Seite im Durchschnitt rund 13 Prozent teurer. Selbst innerhalb multinationaler Handelsketten zeigen sich erhebliche Preisunterschiede.

"Hattmannsdorfer muss liefern!"

"Ein Schritt über die Grenze darf ein Produkt nicht plötzlich deutlich teurer machen. Die Menschen in Österreich zahlen seit Jahren einen Österreich-Aufschlag, für den es bei identischen Produkten keine nachvollziehbare Rechtfertigung gibt. Ich fordere deshalb erneut: Hattmannsdorfer und Stocker kennen das Problem – jetzt müssen sie endlich liefern", sagt SPÖ-OÖ-Vorsitzender Landesrat Martin Winkler.

Bezirksobmann Klemens Steidl von der Wirtschaftskammer Braunau spricht gegenüber orf.at von geringeren Lohnnebenkosten in Deutschland und davon, dass es dort zum Großteil kein 13. und 14. Gehalt gebe. Außerdem seien die Einkaufszentren vernünftiger aufgebaut als in Österreich. Dort würden nicht zwei große Handelsketten links und rechts der Straße sitzen, was die Preise verteuern würde.